Zahl der Tuberkulose-Erkrankungen in Sachsen klar rückläufig

Dresden/Berlin (dpa/sn) - In Sachsen sind im vergangenen Jahr 170 Menschen an Tuberkulose erkrankt. Im Vergleich zum Jahr 2017 ist das Rückgang um 20 Prozent, wie das Robert Koch-Institut in Berlin vor dem Welttuberkulosetag (24. März) mitteilte. Der Freistaat liege damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Deutschlandweit waren im Vorjahr die Erkrankungen lediglich um ein Prozent zurückgegangen.

Sachsens Gesundheitsministerin Barbara Klepsch mahnt dennoch, die Krankheit weiterhin ernst zu nehmen. «Diese Infektionskrankheit kommt auch in unseren hochentwickelten Ländern vor. Um die Ausbreitung von TBC wirksam einzudämmen, müssen alle Stellen entschlossen und gemeinsam vorgehen», betonte die CDU-Politikerin.

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