Jeder Fünfte würde bei dauerhaftem Homeoffice Umzug erwägen

Während der Coronakrise haben viele Unternehmen ihren Betrieb auf Heimarbeit umgestellt. Sollte sich der Trend zum Homeoffice auch nach der Pandemie fortsetzen, könnten sich viele Angestellte einen Wohnortwechsel vorstellen.

Berlin (dpa) - Jeder fünfte Deutsche würde laut einer Umfrage bei dauerhafter Arbeit im Homeoffice über einen Umzug nachdenken. Als Hauptgründe dafür nannten Teilnehmer im Auftrag des Digitalverbands Bitkom das Wohnen im Grünen, die Nähe zu Freunden und weniger Miete.

Vor allem für Jüngere zwischen 16 und 34 Jahren käme ein Wohnungswechsel infrage. «In der Corona-Krise hat flexibles Arbeiten einen kräftigen Schub erfahren und wird auch nach der Pandemie die neue Normalität in der Arbeitswelt prägen», teilte Verbandspräsident Achim Berg in Berlin mit.

Durch den Trend zum Homeoffice seien viele Berufstätige weniger auf einen Wohnort in der Nähe der Arbeitsstelle angewiesen. Die Arbeit in den eigenen vier Wänden könne zudem die Situation in stark verdichteten Städten erleichtern und sich mäßigend auf steigende Mieten auswirken. Bitkom hatte in der repräsentativen Umfrage 1503 Teilnehmer und Teilnehmerinnen ab 16 Jahren befragt.

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