Messerscharf: Holzfenster nicht mit Mikrofasertüchern putzen

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Fenster werden oft als die Augen des Hauses bezeichnet - entsprechenden Eindruck sollten sie machen. Auch Rahmen, Beschläge und Dichtungen haben regelmäßig Pflege nötig - und zwar die richtige.

Berlin (dpa/tmn) - Für klare Sicht muss man öfter mal die Fenster putzen. Doch außer den Scheiben ist auch das Drumherum wichtig. Vor allem die Fenster zur Wetterseite haben Pflege nötig, sagt der Verband Privater Bauherren (VPB) und rät, Rahmen, Beschläge und Dichtungen mindestens einmal pro Jahr gründlich zu pflegen.

Achtung bei lackierten Holzrahmen: Wie alle empfindlichen Lackoberflächen darf man sie nicht mit Mikrofasertüchern putzen. Diese wirken wie winzige Messerchen und zerstören beim Reiben die schmutzabweisende Oberfläche. Stattdessen Fensterleder oder weiche Baumwolllappen benutzen. Tipp. Hierzu lassen sich gut alte Handtücher oder ausrangierte T-Shirts verwenden.

Sowohl bei Holz- als auch bei Kunststofffenstern gilt: Keine scharfen Reinigungsmittel verwenden, lieber nur einen Spritzer Neutralseife oder Spülmittel ins warme Wasser geben. Mit viel Wasser säubern, am besten in mehreren Etappen, wobei anfangs erst mal der grobe Dreck runterkommt.

Die Fensterdichtungen werden mit klarem Wasser gereinigt. Talkumpulver oder spezielle Dichtungspflege-Flüssigkeit sorgen für Elastizität. Spröde Dichtungen müssen ausgetauscht werden. Auf die beweglichen Teile der Beschläge kommt etwas harz- und säurefreies Öl. Das erhöht deren Lebensdauer und das Fenster lässt sich danach leichter öffnen und schließen.

Das könnte Sie auch interessieren