Ultraschallzerstäuber fallen bei Luftbefeuchter-Test durch

In der Heizperiode leiden viele unter der trockenen Raumluft. Luftbefeuchter sollen da Abhilfe schaffen. Doch manche Geräte können auch Bakterien verbreiten. Das zeigt eine Studie der Zeitschrift «Öko-Test».

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Während der Heizperiode wird die Raumluft trocken. Gereizte Haut und Augen sind die Folge. Dagegen werden gerne Luftbefeuchter eingesetzt. Die Zeitschrift «Öko-Test» (Ausgabe 11/2018) hat neun Modelle testen lassen - mit durchwachsenem Ergebnis.

Alle Ultraschallzerstäuber fallen durch, da sie mit den feinen Wassertröpfchen auch Bakterien in der Raumluft verbreiten. Zwei der fünf getesteten Ultraschallzerstäuber erhielten nur die Note «mangelhaft», drei «ausreichend».

Für die zwei geprüften Verdampfer gab es die Noten «ausreichend» und «gut». Hier bewertet das Institut die Hygiene mit «in Ordnung». Diese Geräte erhitzen das Wasser, bis es siedet und desinfizieren es damit, erläutert die Zeitschrift. Ultraschallzerstäuber setzen hingegen über Schwingungen Wassertröpfchen frei.

Eine dritte Variante, der Verdunster, reichert durch das Gerät ziehende Luft mit Wassermolekülen an, in Filtern werden die Bakterien abgefangen. Diese müssten laut den Experten daher regelmäßig ausgetauscht werden. Diese Geräte schnitten im Test sogar am besten ab: Zweimal wurde die Note «sehr gut» vergeben, die Hygiene sei ebenfalls «in Ordnung».

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