Bei Tränen im Berufsleben hilft Ablenkung

Ob aus Wut, Überforderung oder weil einen privat etwas bedrückt: Manchmal sind Berufstätige auch am Arbeitsplatz kurz davor, in Tränen auszubrechen. Wie geht man damit um?

Berlin (dpa/tmn) - Der Kloß im Hals wird immer größer - kommen gleich die Tränen? Wenn jemand im Job vor anderen weinen muss, kann das schnell peinlich werden. Der Psychologe und Coach Peter Krumbach rät in solchen Fällen zur Ablenkungsstrategie.

Es könne etwa schon helfen, kurz an etwas anderes zu denken, erklärt der Experte in der Zeitschrift «Position» (Ausgabe 1/2020) des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Egal, ob das ein To-do aus dem Job oder ein schöner Moment vom Vortag ist. Genauso kann man versuchen, sich ins Bein zu kneifen oder Atemtechniken anzuwenden.

Wer sich unwohl fühlt, kann sich entschuldigen, etwa mit dem Satz «Ich brauche mal eine Weile für mich». Dann könne man erstmal aus dem Raum oder zur Toilette gehen, bis man sich wieder beruhigt hat. Oft hilft in emotionalen Situationen eine Pause - oder aber den Kummer offen auszusprechen, etwa gegenüber vertrauten Kollegen, so Krumbach.

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