Was sollten ältere Arbeitnehmer beim Jobwechsel beachten?

Was tun, wenn man sich als älterer Arbeitnehmer plötzlich an seinem Arbeitsplatz nicht mehr wohlfühlt? Sollte man sich risikofreudig in eine neue Ausbildung stürzen oder doch lieber abwarten?

Weinheim (dpa/tmn) - Wer sich als älterer Arbeitnehmer im Job zu langweilen beginnt, sollte nicht spontan die Stelle wechseln oder sich in eine Zusatzausbildung stürzen. Das rät Coach Hans-Georg Willmann in der Zeitschrift «Psychologie Heute» (Ausgabe Juli 2019).

Um die berufliche Laufbahn tatsächlich in eine neue Richtung zu lenken, sei es wichtig, die eigenen Bedürfnisse und Kompetenzen genau zu kennen.

Die könne man dann mit den Angeboten und Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt abgleichen. Fast immer gelinge es nur durch den realistischen Abgleich, zwischen dem was man wünscht, und dem was man mitbringt, eine gute Perspektive für die berufliche Zukunft zu entwickeln.

Grundsätzlich sollten ältere Arbeitnehmer vor einem Jobwechsel darauf achten, dass sie ihre Stärken und Erfahrungen in den neuen Beruf mitbringen können. Leicht zu übertragen seien Fähigkeiten wie Führungserfahrung, Kommunikationsfähigkeit oder kritisches Denken.

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