Ab ins Warme: Der Akku des Pedelec sollte keiner dauerhaften Kälte ausgesetzt sein.
Ab ins Warme: Der Akku des Pedelec sollte keiner dauerhaften Kälte ausgesetzt sein. Bild: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Mobilität
E-Scooter und Pedelec: Der Akku mag es warm

Weniger Reichweite und kürzere Lebenserwartung - das sind die Folgen niedriger Temperaturen für Fahrrad-Akkus. Doch mit der richtigen Pflege lassen sich die Probleme verringern.

Berlin.

Die niedrigen Temperaturen im Winter beeinflussen nicht nur das eigene Wohlbefinden - auch Akkus mögen die kalte Jahreszeit nicht. Gerade bei Pedelecs oder E-Scootern ist die Kälte bei Benutzung nur schwer fernzuhalten. Worauf bei solchen Akkus im Winter am besten geachtet werden sollte, erklärt der Automobil Club Europa (ACE).

Grundsätzlich lässt die Reichweite bei Temperaturen unter fünf Grad stark nach und der Akku altert schneller. Er sollte also nach Möglichkeit im Warmen gelagert werden und keiner dauerhaften Kälte ausgesetzt sein. Wer kann, sollte ihn daher etwa abnehmen und mit reinnehmen, anstelle ihm am Pedelec im Kalten zu lassen. Für die Fahrzeit unterwegs kann ein Neopren-Überzieher dem Akku dabei helfen, nicht allzu stark abzukühlen.

Die richtige Temperatur zum Laden

Um das Aufladen des Akkus kommt man nicht drumherum, auch wenn das Gefährt eventuell weniger genutzt wird. Denn eine Tiefenentladung kann dem Akku schaden. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, sollte regelmäßig den Akkustand kontrollieren und auf einen Wert zwischen 30 und 60 Prozent bringen, rät der ACE.

Aber Vorsicht: Der Akku sollte auf keinen Fall bei Temperaturen im Minusbereich geladen werden. Dadurch können permanente Schäden entstehen, warnt der Club. Stattdessen sollte der Akku bei Temperaturen von etwa 10 bis 20 Grad Celsius geladen werden. Wer ihn dann auch erst kurz vor Fahr-Start wieder an das Pedelec anschließt, darf eine höhere Reichweite erwarten als mit einem kalten Akku. (dpa)

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