Wettbewerb - Stadt zeichnet Umweltprojekte aus Rehe, Hirsche & Co. sitzen in ihren Betten

Die Jägersprache ist schon eine Welt für sich. Und wenn man sich damit nicht auskennt, dann liegt man schon mal daneben. Insofern muss ich die vor zwei Wochen erschienene Antwort auf die Frage von Irmtraud Reinhardt aus Netzschkau nach der korrekten waidmännischen Bezeichnung für den Ruheplatz des Rehwilds korrigieren. Es ist eben nicht einfach wie ich schrieb der Ruheplatz. Darauf wiesen Gunter Lorenz aus Herold sowie Klaus Richter hin. Vielmehr nennt der Jäger das Refugium allen Schalenwildes außer Schwarzwild, also von Rotwild, Damwild, Sikawild, Muffelwild, Steinwild, Gamswild, Rehwild, Elchen und Wisenten schlicht und einfach Bett. Und das Reh, so Lorenz, liege nicht im Bett, sondern sitze darin. Bevor sie sich zum Wiederkäuen hinlegen, so Richter, scharren sie mit den vorderen Hufen eine flache Mulde, etwa 50 mal 30 Zentimeter, um trocken zu liegen. An der Anzahl Betten lasse sich die Zahl der Rehe im Revier feststellen. (tk)

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