Wie entstehen Rosinen?

(Diese Frage hat Bärbel Keller aus Chemnitz gestellt.)

Rosinen sind der Oberbegriff für luftgetrocknete, reife Weinbeeren mit etwa 15 bis 18 Prozent Restfeuchtigkeit und 33 Prozent Fruchtzuckergehalt. Nun kann man aber nicht beliebige Weintrauben aus dem Supermarkt einfach in die Sonne hängen, und es werden Rosinen daraus. Es sind besonders süße und, vor allem, kernlose Trauben dafür nötig, etwa die Rebsorte Sultana, die sich geerntet sowohl für den Obstkorb, als auch für die Herstellung von - richtig - Sultaninen eignet, eine der verbreitetsten Sorten. Eine andere Sorte von Korinthen werden aus der Rebsorte Korinthiaki gewonnen. Sie sind meist kernlos, dunkler und im Geschmack kräftiger. Die Korinthe wurde nach der griechischen Stadt Korinth benannt, wird aber neben Griechenland auch in Australien, Südafrika und in Kalifornien hergestellt. (tk)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...