Flixbus stellt Betrieb bis auf weiteres ein

Die weitreichenden Einschränkungen im sozialen Leben betreffen auch den Fernreiseverkehr mit Bussen. Der Anbieter Flixbus zieht jetzt Konsequenzen.

Berlin (dpa) - Der Fernbusanbieter Flixbus stellt den Betrieb bis auf weiteres wegen der Coronavirus-Krise ab Mitternacht ein. Flixbus werde alle nationalen sowie grenzüberschreitenden Verbindungen von und nach Deutschland ab 17. März 2020, 24 Uhr, aussetzen, teilte das Unternehmen mit.

Das Unternehmen verwies auf die von Bund und Ländern beschlossenen «Leitlinien zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich in Deutschland». Diese beträfen auch den Busreiseverkehr. «Flixbus folgt den Anweisungen der Bundesregierung selbstverständlich.» Betroffene Fahrgäste würden informiert und erhielten einen Gutschein über den gesamten Ticketpreis ohne Stornierungsgebühr an die bei der Buchung angegebene Email Adresse.

Flixbus verbindet aktuell nach eigenen Angaben mehr als 2500 Ziele in 32 Ländern.

Außerdem fahren voraussichtlich bis Ende April fahren wegen der Coronakrise keine Züge des Anbieters Flixtrain mehr. Betroffene Kunden könnten ihre Tickets «in dieser Ausnahmesituation» in der 2. Klasse der ICE- und IC-Züge der Deutschen Bahn nutzen, teilten die beiden Unternehmen am Donnerstag in München und Berlin mit. «Wir informieren, sobald wir den Betrieb von Flixtrain wieder aufnehmen können», erklärte ein Sprecher der Flixbus Dach GmbH.

Das Unternehmen, das zunächst mit grünen Fernbussen an den Markt gegangen war, bietet seit 2018 auch Zugreisen. Verbindungen gab es zuletzt zwischen Berlin und Stuttgart, Hamburg und Köln sowie Berlin und Köln inklusive Zwischenstopps.


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