Aufgrund der dramatischen Sicherheitslage auf Haiti wird die Flotte von Royal Caribbean die Karibik-Insel bis Ende 2026 nicht ansteuern.
Aufgrund der dramatischen Sicherheitslage auf Haiti wird die Flotte von Royal Caribbean die Karibik-Insel bis Ende 2026 nicht ansteuern. Bild: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Reise
Royal Caribbean macht weiter großen Bogen um Haiti

Royal Caribbean steuert Labadee auf Haiti auch weiterhin nicht mehr an. Warum die Reederei jetzt lieber auf die Bahamas und Mexiko setzt.

Berlin.

Kreuzfahrtschiffe von Royal Caribbean werden auch weiterhin nicht das Privat-Resort Labadee der Reederei auf der Karibik-Insel Haiti anlaufen. Die Zwischenstopps in Labadee werden bis mindestens Ende 2026 ausgesetzt. Das teilt das Unternehmen im Royal Caribbean Blog mit. Grund sind Sicherheitsbedenken. Auch andere Reedereien würden Haiti nicht anlaufen.

Stattdessen werden die Kreuzer der Royal Caribbean alternative Ziele auf den Bahamas, den Grand Turks, in Mexico, Puerto Rico oder der Dominikanischen Republik anlaufen. 

Für Haiti gilt seit Juli 2025 eine Reisewarnung des US State Departments der höchsten Stufe. Sie ist eindeutig und lautet: Do not Travel (nicht dorthin reisen). Auch das Auswärtige Amt rät seit Oktober 2025 dringend von Reisen nach Haiti ab. Als Grund wird die dramatische Sicherheitslage auf der Insel genannt. Dort kommt es seit Jahren zu Kämpfen zwischen organisierten Banden und Sicherheitskräften, der Flugverkehr in und aus der Hauptstadt Port au Prince wurde nach dem Beschuss von Passagiermaschinen weitgehend eingestellt. (dpa)

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