KI erleichtert das Erstellen von Inseraten: Ein Foto genügt, um automatisch Text und passende Kategorien vorgeschlagen zu bekommen.
KI erleichtert das Erstellen von Inseraten: Ein Foto genügt, um automatisch Text und passende Kategorien vorgeschlagen zu bekommen. Bild: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Multimedia
Aus Foto wird Inserat: KI erstellt Kleinanzeigen-Text

Die "Kleinanzeigen.de"-KI kann künftig auch auf Basis von Fotos Text für Inserate vorschlagen. Allerdings gibt es Kategorien, die von dieser Hilfsfunktion ausgeschlossen bleiben.

Berlin.

"Kleinanzeigen.de" baut das Erstellen von Inseraten mittels KI aus: Nutzerinnen und Nutzer können sich nun in vielen Kategorien allein anhand eines Fotos den passenden Text, relevante Kategorien und einen Titel für ihre Anzeige vorschlagen lassen, wie das Unternehmen mitteilt.

Der KI-Assistent für Anzeigen steht schon seit Sommer in den iOS- und Android-Apps des Portals zur Verfügung, konnte bislang aber nur Vorschläge auf Text-Basis machen.

KI-Vorschläge (teils) nutzen, verwerfen - oder schließen

Den KI-Output können Nutzende jederzeit verwerfen, vollständig oder teilweise übernehmen. Zudem lässt sich die KI-Funktion jederzeit schließen, wenn man doch lieber komplett selbst schreibt.

Das neue Foto-Feature für den KI-Assistenten taucht noch nicht ad hoc bei allen Nutzerinnen und Nutzern in der App auf, sondern wird den Angaben zufolge schrittweise eingeführt.

Autos und Jobs bleiben ohne KI-Vorschläge

Kategorien, in denen der KI-Assistent nicht zur Verfügung steht, sind etwa Jobs, Dienstleistungen oder Nachbarschaftshilfe. Aber auch Kategorien wie Auto oder Motor sind ausgeschlossen, weil hierfür "spezifische, komplexe Angaben" benötigt würden. (dpa)

© Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
Das könnte Sie auch interessieren
13.12.2025
3 min.
Bürgermeister aus dem Erzgebirge bekommt zum Weihnachtsmarkt ein kahles Bäumchen
Der Nikolaus übergab Bürgermeister André Oswald (l.) das kahle Bäumchen auf der Weihnachtsmarktbühne.
Johanngeorgenstadts Bürgermeister André Oswald hatte ungewöhnliche Gäste zum diesjährigen Schwibbogenfest eingeladen. Die brachten ihm ein besonderes Geschenk mit. Das wurde am Sonnabend überreicht.
Irmela Hennig
14:15 Uhr
2 min.
Fahrplanwechsel: Was sich aus Chemnitzer Sicht jetzt ändert
In Chemnitz heißen jetzt manche Haltestelle anders.
Alle Jahre wieder: Zum 14. Dezember wurden in ganz Deutschland die Fahrpläne angepasst. Wer mit Bus und Bahn in Chemnitz unterwegs ist, muss sich ein paar Namen neu einprägen. Für Zugfahrer bleibt auf vielen Linien alles wie gewohnt.
Denise Märkisch
12.12.2025
2 min.
KI in Werbung: New York will Hinweis - Gegenwind von Trump
Donald Trump will KI-Gesetze einzelner Bundesstaaten eindämmen. (Archivbild)
In Werbung tauchen inzwischen komplett von KI generierte Personen auf. Der Bundesstaat New York schreibt als erster Transparenz vor. Donald Trump könnte das kippen.
11.12.2025
6 min.
Wohin geht die Reise? Wie Bots die Urlaubsplanung verändern
Endlich weg vom Alltag: Auf der Suche nach dem passenden Urlaub kann Künstliche Intelligenz helfen.
Man tippt wenige Sätze und bekommt in Sekunden personalisierte Urlaubspläne: Künstliche Intelligenz hält auch beim Reisen immer mehr Einzug. Was heißt das für Portale und Reisebüros?
von Tom Nebe, dpa
13.12.2025
6 min.
Lithium-Abbau: Schon 2026 könnten Arbeiten für größtes Bergwerk im sächsischen Erzgebirge beginnen
BMWE-Staatssekretär Stefan Rouenhoff (l.) und Zinnwald-Lithium-Chef Marko Uhlig im Bohrkern-Lager des Bergbauunternehmens. Rechts der Förderturm des früheren Arno-Lippmann-Schachts in Altenberg.
Ein Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministeriums besucht die Zinnwald Lithium GmbH – und diskutiert vor der Tür mit aufgebrachten Bergbaugegnern.
Oliver Hach
Von Oliver Hach
3 min.
14:16 Uhr
3 min.
Weg mit den Tarifgrenzen! Wie Chemnitz beim ÖPNV von Ostsachsen lernen sollte
Meinung
Redakteur
Mit Fahrrad in den Zug? Das scheitert beim Deutschlandticket zwischen Chemnitz und Dresden an den Tarifgrenzen.
Mit dem Deutschlandticket hat die Kleinstaaterei der Verkehrsverbünde zum Teil ihren Schrecken verloren. Fusionen sind trotzdem sinnvoll - doch regionale Interessen dürfen nicht unter die Räder kommen.
Oliver Hach
Mehr Artikel