Rathaus will Strategie für Einsätze von Mobil-Blitzer

Daten der Tempo-Smileys und Anwohner-Hinweise ergeben Schwerpunkte

Flöha.

Nach der Auswertung der Geschwindigkeitsanzeigen in den neuen Tempo-30-Zonen vor den Schulen und in verkehrsberuhigten Zonen in Flöha arbeitet die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Landratsamt an einer Strategie für die Verkehrsüberwachung. Im Technischen Ausschuss des Stadtrates wurden die Daten der stationären und mobilen Geschwindigkeitsüberwachungen im Stadtgebiet im Vorjahr ausgewertet. Besonders interessant sind dabei auch die so genannten Tempo-Smileys, die Geschwindigkeitsüberschreitungen mit einem roten Trotz-Gesicht quittieren.

Diese beiden Geräte, die im Vorjahr an wechselnden Standorten eingesetzt wurden, ermahnen Temposünder nicht nur, sondern erfassen auch die Tempo-Verstöße, nicht aber die Fahrzeuge. Die Daten sind Grundlage für konkrete Maßnahmen zur Verkehrsüberwachung, sagt Oberbürgermeister Volker Holuscha. Wenn auf der verkehrsberuhigten Zone entlang der Claußstraße vor dem Wasserbau Fahrzeuge mit bis zu 70 Kilometer pro Stunde erfasst werden, dann bestehe dort Handlungsbedarf, so der OB. In verkehrsberuhigten Zonen ist nur Schrittgeschwindigkeit erlaubt.

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Ein weitere Schwerpunkt für Geschwindigkeitskontrollen wird die Tempo-30-Zone im Bereich Uferstraße und Sachsenstraße in Flöha-Plaue sein. Hier habe es, Volker Holuscha zufolge, immer wieder Hinweise von Anwohnern gegeben, die sich im Rathaus über Raser beklagt haben.

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