Sachsen: 250.000 Beschäftigte profitieren vom Mindestlohn

38 Prozent aller Firmen im Freistaat mussten auf die Lohnuntergrenze reagieren - so viele wie in keinem anderen Bundesland. Gab es negative Folgen?

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2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    692795
    11.03.2016

    Diese Erhebung dieser Studie fand im Frühjahr 2015 statt. Insofern wurden nur erste Reaktionen auf den Mindestlohn, der erst 2015 eingeführt wurde, abgefragt. Zudem dürfen Arbeitsplatzverluste in einigen Unternehmen nicht vernachlässigt werden. Laut anderen Studien bauten 30 Prozent der betroffenen Unternehmen in Südwestsachsen Stellen ab. Dieser Abbau wurde insgesamt schlicht durch den Aufbau in anderen Bereichen kompensiert. Die Wirtschaft konnte den Mindestlohn dank der guten Konjunktur gut verdauen. Ohne den Mindestlohn wären die Beschaftigungszuwachse sicherlich höher gewesen. Ob der Mindestlohn in Sachsen zum Erfolg wird lässt sich erst auf lange Sicht bewerten. Erst wennn es wirtschaflich nicht mehr so läuft wie jetzt, zeigt sich, ob dieser erfolgreich war.

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    Schaulies
    11.03.2016

    klar! erst vor der Einführung lamentieren und dagegen reden, dann langt das Geld für Aufstocker nicht mehr und schwups wird der schlechte Mindestlohn zum Erfolgsmodell! Schöne bunte Republik.....es wäre an der Zeit ohne Ausnahme für alle 10€/ Stunde zu bezahlen, auch für die Flüchtlinge....dann gibt's keine Verzerrungen mehr und der Anreiz zur Aufnahme von Arbeit lohnt sich wieder! Es wäre auch an der Zeit was gegen die hohe Abgabenlast der arbeitenden Bevölkerung was zu tun!