Sachsen-Anhalts Parteichef bleibt Ostvertreter bei der FDP

Berlin/Halle (dpa) - Sachsen-Anhalts FDP-Chef Frank Sitta vertritt weiterhin die ostdeutschen Interessen im Bundespräsidium seiner Partei. Der 40-Jährige wurde auf einem Bundesparteitag in Berlin am Freitagabend mit 88,63 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Der Politiker aus Halle ist seit zwei Jahren als Beisitzer in dem Gremium dabei. Er sehe es als seinen besonderen Auftrag an, weiter bei der Etablierung der FDP als gesamtdeutsche politische Kraft mitzuhelfen, sagte Sitta nach seiner Wahl der Deutschen Presse-Agentur.

Im Fokus stehen dabei die anstehenden Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen. Derzeit sind die Liberalen in keinem der drei Landesparlamente vertreten. Zudem wolle er sich intensiv um eine Klimapolitik werben, die auf marktwirtschaftliche Lösungen statt staatlich verordneten Kohleausstieg setze, so Sitta.

Er sitzt seit dem Wiedereinzug der FDP Ende 2017 im Bundestag, ist dort Vize-Fraktionschef und spricht für die ostdeutsche Landesgruppe der Liberalen. Im Jahr 2015 hatte er als politisch relativ unerfahrener Quereinsteiger die Führung der FDP in Sachsen-Anhalt übernommen und war erst vor wenigen Wochen wiedergewählt worden.

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