Sachsen-SPD will Verbeamtung von Lehrern bundesweit beenden

Die Forderung steht in einem neuen Positionspapier der Sozialdemokraten. Wird sie auch Teil des Landtagswahlkampfes?

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2525 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    4
    Zeitungss
    24.02.2019

    Ist schon interessant, die Begünstigen stehen hier zusammen, wie es nicht besser sein könnte, was zu erwarten war. Leute am unteren Ende der Einkommensskala rühren sich nicht, so meine Feststellung. Wenn denen die Sache so gefällt, soll es so sein, mich betrifft es nicht. Man sollte diesen Leuten auch in keiner Weise zur Seite stehen, wie die Reaktion hier zeigt. Was sie allerdings auch nicht machen sollten, JAMMERN. Damit sollte das Thema abgehakt sein.

  • 1
    4
    Zeitungss
    23.02.2019

    Ich wurde vor langer Zeit einmal belehrt, das Schwarze ist die Schrift. Ich gebe das einmal weiter, die bisherigen Roten sollten es auch zur Kenntnis nehmen.
    Man hat von Beamten und Tarifkräften mit gleicher Tätigkeit in einem Betrieb noch nie etwas gehört ??? Noch als Ergänzung dazu, die Tätigkeit ist zwar gleich, nur die Bezahlung nicht, was bekanntlich bis zum letzten Atemzug nachwirkt.
    Und @HHCL, was die meterlangen Hausarbeiten angeht, war nur die Feststellung, dass bei Ihrer Aufarbeitung einige Punkte ausgelassen wurden, mehr nicht.

  • 4
    1
    gelöschter Nutzer
    23.02.2019

    Ehrflich gesagt habe ich keine Lust mich weiter mit Ihnen und ihren Kommentaren zu befassen. Fakten liefern Sie keine; auch hier wieder nur nichtssagenden Behauptungen a la: "Meine Anmerkung zur Pensionierung ist keine Erfindung eines Beamtenhassers, sondern Realität."
    Das ist vielleicht ihre Sicht der Dinge; mehr aber auch nicht. Von Fakten ist es weit entfernt.

    Mehr als meine Antworten hier grundsätzlich als "meterlangen Hausarbeiten" lächerlich zu machen - das spart ja die inhaltliche Auseinandersetzung - ist Ihnen offensichtlich nicht möglich.

  • 1
    5
    Zeitungss
    23.02.2019

    @HHCL: In meinem Tätigkeitsbereich gab und gibt es noch immer Beamte und Tarifkräfte mit gleicher Tätigkeit, was den Vergleich recht deutlich und einfach macht. Meine Anmerkung zur Pensionierung ist keine Erfindung eines Beamtenhassers, sondern Realität. Aus o.g. Grund sind mir die Gepflogenheiten bestens bekannt, auch wenn es nicht in Ihr Konzept passt. In Ihren meterlangen Hausarbeiten, habe ich bisher die Antwort vermisst warum das Beamtentum so beliebt und erstrebenswert ist, wo es doch nach Ihrer Argumentation und Rechtfertigung, so viele "Nachteile" hat, mangelnder Platz dürfte nicht die Ursache gewesen sein. Wenn Sie jeden Zeitgenossen mit anderer Meinung den Stempel des Beamtenhassers aufdrücken wollen, so dürfen Sie das, am gegenwärtigen Zustand wird es nichts ändern. Verteidigen Sie die Position.

  • 4
    1
    gelöschter Nutzer
    22.02.2019

    "Es wird keinen verbeamteten Lehrer mehr über groß über 60 Jahre geben, die hat der Amtsarzt in die Pension geschickt."

    Können Sie Ihre Beamtenhetze eigentlich auch mit Fakten untermauern. (Ja, ich habe es mittlerweile gemerkt, dass Sie das nicht für nötig halten, aber einfordern werde ich es trotzdem weiterhin.) Dass es (wie bei Angestellten auch) deutliche Abzüge bei Frühpensonierten gibt, lassen Sie ja auch unter den Tisch fallen; aber das passt ja auch nicht in ihr Weltbild.

  • 3
    3
    Zeitungss
    22.02.2019

    @521.....: Sie sprechen mir aus der Seeeeele: Einen Punkt haben Sie nicht erwähnt. Es wird keinen verbeamteten Lehrer mehr über groß über 60 Jahre geben, die hat der Amtsarzt in die Pension geschickt. Wer trotzdem noch weiterhackelt, hat das System nicht verstanden für sich auszunutzen, was bei der Ausbildung zum Lehrer schon vorhanden sein sollte. Auch warte ich darauf, wann der Dienstherr die ersten Versetzungen in "Krisengebiete" durchsetzt, ob das der Amtsarzt verhindern kann, lassen wir mal offen. Zusammenfassend kann gesagt werden, der Status Lehrer wurde gestärkt, was für die Schüler dabei herauskommt, ist noch lange nicht geklärt, was so mancher "Verantwortliche" mit großer Sicherheit auch weiß, darüber aber nicht zu reden hat.

  • 3
    3
    521672
    22.02.2019

    Verbeamtung ist auch und gerade bei Lehrkräften ein Fehler. Sie hemmt Innovation und Weiterentwicklung, fördert aber Unlust und Nichtstun. Das gesamte Berufsbeamtentum ist nicht mehr zeitgemäß, weil alle hergebrachten Rechte im Laufe der Jahrzehnte stetig ausgebaut, Pflichten jedoch eingedampft worden sind. Eine konkurrenzfähige Bezahlung von Lehrenden wäre zweifelsohne der bessere Weg gewesen. Für den Staat sind Beamte während des Erwerbslebens grundsätzlich billiger, weil keine Sozialabgaben anfallen, sondern lediglich die tatsächlichen (Krankheits-)Kosten übernommen werden müssen. Ich wage zu behaupten, dass viele jetzt verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer sich im Alter schlechter gestellt sehen als ihre nicht verbeamteten Kolleginnen und Kollegen, weil sie sich privat krankenversichern müssen. Hinzu kommt das Bürokratiemonster "Beihilfe". Mein Fazit lautet jedenfalls: Eine ordentliche Bezahlung reicht aus, erhält Flexibilität und fördert Leistungsfähigkeit. Das vielfach überstrapazierte Argument von Sicherheit und Unkündbarkeit zieht doch bei nüchterner Betrachtung schon lange nicht mehr. Welcher angestellte Lehrer muss denn davor Angst haben?

  • 4
    0
    gelöschter Nutzer
    21.02.2019

    "Was Sachsens Steuerzahler die Verbeamtung der Lehrer kostet kann man nachlesen, und wie immer gebe ich hier keine Links, weil nur selbergoogeln schlau macht."

    "Nach Schreibers Rechnung müsste ein Grundschullehrer als Einstieg netto gut 2.600 Euro verdienen, um bundesweit der Konkurrenz standzuhalten. Das bedeute Kosten für den Arbeitgeber von 5.400 Euro. Dagegen fielen die Kosten für einen verbeamteten Grundschullehrer mit knapp 5.000 Euro (3.400 Euro Bezüge plus 1.370 Euro Pensionsrücklage plus geschätzte Beihilfe) für den Staatshaushalt deutlich geringer aus und man käme dabei auch noch auf ein höheres Nettogehalt. Sein Fazit: Beamte kosten weniger." (Quelle: MDR)

    Vielleicht wäre es doch besser gewesen einen Link zur "richtigen" Sicht zu posten. Für mich ergibt sich daraus: Jeder rechnet mit den Zahlen, die ihm passen und die die gewünschte Richtung (pro oder contra Verbeamtung) unterstützen.

  • 5
    0
    gelöschter Nutzer
    21.02.2019

    @cn3boj00: "Tatsache dürfte sein, dass allein schon das Gehalt eines verbeamteten Lehrers höher ist als das eines angestellten, sonst würden wohl alle Lehrer gegen die Verbeamtung protestieren. Dazu kommt, das keine Sozialabgaben fällig sind, nur eine Krankenversicherung."
    Tatsache ist eher, dass sich viele nicht informieren sondern den ganzen schwammigen Berichten glauben, dass der Beamtenstatus das Glück auf Erden sei. Evtl. Probleme und Einschränkungen werden fast nie benannt und die meisten merken es wenn sie dann mal Beamte sind. (Ich bin übrigens keiner, kenne aber welche, die sich nachdem sie es waren immer wieder sehr wunderten, was der Dienstherr ihnen alles vorschreiben kann.) Natürlich hat der Beamtenstatus viele Vorteile für die Leute; aber eben nicht nur.
    Wieso sollten keine Sozialabgaben fällig sein? Für die Pflegeversicherung zahlen auch Beamte. Lediglich für die Rentenversicherung werden keine Abgaben fällig.

    "Die ist in der Regel deutlich günstiger als die GKV, wobei der Beamte aber auch in die GKV gehen dürfte (warum machen das so wenige?)."
    Weil man als Beamter Beihilfe bekommt, also Geld für medizinische Behandlungen und Medikamente. Das sind ca. 50% der Kosten für Arzneimittel (wenn diese überhaupt übernommen werden; in Sachsen soll das teilweise sogar weniger als Kassenleistung sein). Bleibt man in der GKV bezahlt man trotzdem die volle Summe, obwohl man eigentlich nur noch für die 50%, die die Beihilfe nicht zahlt, eine Zusatzversicherung braucht. Daher ist die PKV für Beamte meist die einzige sinnvolle Alternative; insbesondere für junge Berufseinsteiger, die sich die hohen GKV-Beiträge kaum leisten können.

    "So liegt die Durchschnittspension bei etwa 3000 Euro."
    Wie kommen Sie den auf diese Zahl und wen meinen Sie? Alle Beamten (also auch Richter und Polizisten)? Nur Gymnasiallehrer oder alle Lehrer?

    "Dass die SPD zunächst der Verbeamtung zustimmen musste war naheliegend, die katastrophale Situation ließ gar nichts anderes zu"
    Die SPD war viele Jahre mit in der Regierungsverantwortung, zwar nicht direkt im Kultusministerium, aber trotzdem. Die Situation, die nichts anderes zuließ, ist also ein Resultat der gemeinsamen Regierungsarbeit. Man bügelt jetzt also die eigene Unfähigkeit aus; auf Kosten der Steuerzahler. Das Gejammer ist die pure Heuchelei.

    "@HHCL, solche Zahlen kann man nicht aus dem Hut zaubern, weil alles bei Beamten anders ist als bei Angestellten und daher nicht vergleichbar, wohl absichtlich."
    Man kann es schon vergleichen; es würde aber viel Aufwand bedeuten, da man z.B. auch so manches im Gesundheitswesen, was durch Steuern finanziert wird (z.B. Zuschüsse für Kliniken etc.), mit verrechnen müsste. Ich stimme Ihnen aber zu: Man soll es wohl nicht vergleichen können, denn mit den Neiddebatten lässt sich -wie man sieht - prima Wahlkampf betreiben. Gute bezahlte, faule Beamte gehen doch immer.

    Ich frage mich nur immer wieder: Warum gibt es Lehrermangel in Deutschland (nicht nur in Sachsen! aber hier besonders)? Auch in Ländern in denen es seit Jahrzehnten den Beamtenstatus gibt. Man kann da ja offensichtlich Kohle scheffeln ohne Ende, auf Kosten der Allgemeinheit und ohne viel Arbeiten zu müssen. Und für so einen Job finden sich keine Leute? Irgend etwas stimmt da wohl nicht in der Argumentation.

  • 5
    0
    cn3boj00
    21.02.2019

    Scheint wir haben hier mindestens einen Beamten in der Runde, vielleicht zwei :)
    @HHCL, solche Zahlen kann man nicht aus dem Hut zaubern, weil alles bei Beamten anders ist als bei Angestellten und daher nicht vergleichbar, wohl absichtlich.
    Tatsache dürfte sein, dass allein schon das Gehalt eines verbeamteten Lehrers höher ist als das eines angestellten, sonst würden wohl alle Lehrer gegen die Verbeamtung protestieren. Dazu kommt, das keine Sozialabgaben fällig sind, nur eine Krankenversicherung. Die ist in der Regel deutlich günstiger als die GKV, wobei der Beamte aber auch in die GKV gehen dürfte (warum machen das so wenige?). Die Beiträge werden auch noch bezuschusst.
    Noch krasser wird es im Alter. Arbeitnehmer kommen im Durchschnitt auf 50% ihres Durchschnittseinkommens als Rente, Beamte auf bis zu 70% ihres letzten Gehalts an Pension. So liegt die Durchschnittspension bei etwa 3000 Euro, die Durchschnittsrente des angestellten dagegen bei 1400 Euro, und dafür musste der Rentner 45 Jahre lang einzahlen.
    Was Sachsens Steuerzahler die Verbeamtung der Lehrer kostet kann man nachlesen, und wie immer gebe ich hier keine Links, weil nur selbergoogeln schlau macht.
    Dass die SPD zunächst der Verbeamtung zustimmen musste war naheliegend, die katastrophale Situation ließ gar nichts anderes zu. Im Übrigen hat die SPD aber weder in Sachsen noch im Bund die Macht, die Forderung nach Abschaffung der Verbeamtung durchzusetzen. Und Länderalleingänge sind nicht zielführend. Aber die Idee ist meines Erachtens richtig und hätte wohl sogar Erfolgsaussichten.

  • 2
    1
    Zeitungss
    21.02.2019

    @HHCL: Gute Hausarbeit, überzeugt wie immer. Eine Frage wäre aber noch offen. Wenn eigentlich unter dem Strich NICHTS herauskommt gegenüber den Normalbediensteten, warum dann dieser Aufwand ??? Irgend etwas fehlt doch in der Argumentation, wer das möglich ??? Der Beamtenstatus ist doch nicht so beliebt nur weil er aus Nachteilen besteht, oder ???
    Eine kurze handfeste Erklärung würde vollkommen ausreichen, was die Beliebtheit betrifft. Ich bleibe auch bei der Erpressung, auch wenn die Grundlage dafür das Land gelegt hat.

  • 2
    3
    Zeitungss
    21.02.2019

    @Pixelhost. Hatten wir alles schon in letzter Zeit.
    " Um welches Bundesland geht es hier", hätte ich von Ihnen nun nicht erwartet. Besagte Summe wurde den Medien entnommen und ist keine Eigenerfindung.
    Steuerzahler sind wir mehr oder weniger ALLE, allerdings erwächst daraus nicht für ALLE ein gesicherter Unterhalt und die Versorgung bis weit nach dem Tod. Genau diesen Satz sollten Sie sich merken, den krempeln auch Sie NICHT um.
    Bemerkenswert ist allerdings auch, dass bei Ihrer Verteidigung nur das herausgepickt wird, was gerade ins Konzept passt. Ich hatte wesentlich mehr zu diesem Thema geschrieben. Zur Erinnerung es ging um die Seite, welche die Sache finanzieren müssen und für sich selbst nichts übrig bleibt. Ihrer Argumentation folgend, haben Sie zu diesem Thema auch absolut keinen Draht, was ich auch nicht erwarte.
    Wenn Sie wieder versuchen sollten, meine Meinung auf den Kopf zu stellen, kommentieren Sie den Beitrag komplett, für einige aufgeführte Punkte dürfte Ihnen die Antworten fehlen.
    Wer am Eigemachten kratzt ist nun mal kein Guter, dieser Zustand ist nun einmal so und wird auch so bleiben, was auch mir bekannt ist.
    Wenn ich mir Ihre Antwort an @Franzis.... durchlese, fehlen mir die Worte. Das Thema war verbeamtete und nicht angestellte Lehrer, um die es hier überhaut nicht geht. Und noch ganz nebenbei, Studium und Ausbildung gibt es auch für andere Berufe und nicht nur für Lehrer, deshalb meine wiederholte Frage >was ist der Lehrer BESONDERES ???< Können Sie es erklären ??? Was einen Lehrer in seinem Beruf erwartet, sollte es wissen , es würde den Steuerzahler zusätzliche Kosten für die Motivation ersparen, was bekanntlich hier auch schon in den Ring geworfen wurde. Es ufert ganz einfach aus, wenn auch an der falschen Stelle.

  • 2
    1
    gelöschter Nutzer
    21.02.2019

    @Zeitungss:

    "Selbst private Vorsorge fürs Alter ist dort ein Fremdwort ..."
    Wie kommen Sie darauf?, bzw. belegen Sie das doch bitte mal! Natürlich müssen auch Beamte für's Alter vorsorgen, da auch sie, wie Angestellt, nach der Versetzung in der Ruhestand nur noch einen Teil ihrer Bezüge bekommen. Natürlich Riestern auch Beamte oder haben sich mit Zusatzrenten abgesichert.

    "Hier in diesem Land rackern Leute für einen Hungerlohn, dürfen (müssen) privat fürs Alter vorsorgen und daran bedient sich der Staat auch noch kräftig, dieses Thema ist bekanntlich auch gerade im Umlauf."
    Natürlich wollen Sie damit dann auch gleich andeuten, dass alle Beamte (also auch Polizisten, die für Ihre Sicherheit den Kopf hinhalten dürfen) nicht rackern. Wieso wird eigentlich grundsätzlich so getan, als würden nur die arbeiten, die dafür wenig Geld bekommen. Auch ich finde, dass wichtige Berufe zu wenig bekommen; nur hat das fast nie mit dem Unterschied Beamter-Angestellter zu tun.

    "Wie steht im FP-Artikel, < wir verbeamten gerade in Notwehr > in Verbindung mit Erpressung, hätte noch dazu gehört. "
    Ja warum ist es denn Notwehr? Weil man seit mindestens zehn Jahren das drohende Unheil Lehrermangel verschlafen hat und sich nun nicht mehr anders zu helfen weiß! Weil man in unerträglicher Arroganz junge Leute entweder schon vor oder nach dem Referendariat nicht eingestellt und damit gezwungen hat zu gehen. Wer wird denn hier erpresst? Hier wird so getan, als hätten in den letzten Jahren zahlreiche Lehrer den Freistaat verlassen und als seien diese Leute dem großen Geld hinter her gezogen. Das ist völliger Unsinn, denn die alten Lehrer sind fast alle geblieben (weil sie ohnehin nirgends mehr verbeamtet worden wären) und die jungen hat man einfach nicht eingestellt; die mussten(!) also gehen, wenn sie ihrem Beruf nachgehen wollten.

    "Und HHCL, das hat jetzt nichts mit Populismus und Neid zu tun, sondern etwas mit GERECHTIGKEIT."
    Natürlich ist das Populismus. Von welcher Gerechtigkeit sprechen Sie denn? Dass man als Beamter durchaus im Gegenzug auf so manches Grundrecht (Recht zu demonstrieren. Verbeamtete Lehrer können darüber hinaus auch nicht einfach so umziehen, weil das erst mit dem Dienstherr abgesprochen werden muss; sind also für die Planungssicherheit sehr wichtig (insbesondere beim aktuellen Lehrermangel).) verzichtet, haben Sie gemerkt? Das das Gehalt eines Lehrers verglichen mit dem gleichwertig ausgebildeter Leute in der Industrie gar nicht so hoch ist, wissen Sie? Sie können sich nicht einzelne Punkte herauspicken, die ihnen in den Kram passen um sie dann empört gegenüber zu stellen. Sie müssen sich dann schon das Gesamtpaket ansehen. Sie vergleichen hier Beamte mit abgeschlossenem Hochschulstudium mit Geringqualifizierten bzw. Leuten mit völlig anderer Berufsausbildung. Wenn dann bitte richtig!

    "Gute Lehrer sollen gutes Geld verdienen, daran zweifelt sicherlich niemand, was hier abgeht überspannt den Bogen, was sicherlich nicht nur meine abartige Meinung sein dürfte."
    Was ist den gutes Geld? Wie viel billigen Sie den einem Lehrer zu? Als angestellter Lehrer verdient man in Sachsen (E13) 4075.76 € (Netto ca.: 2507.10 €), als Beamter (A13) 3943.54 € (Netto ca.: 3039.12 €, davon geht dann noch die PKV und die Pflegeversicherung ab, womit man dann ungefähr auf dem gleichen Niveau wäre). Wo überspannt man denn den Bogen? Sie tun hier so, als würden Beamte in Größenordnungen mehr Geld nach Hause tragen; ohne jede Gegenleistung.

  • 4
    1
    508210
    21.02.2019

    Es ist Wahlkampf und die SACHSEN SPD stimmt erst für die Verbeamtung und kurze Zeit später ist sie dagegen. So sind die eben!

  • 3
    3
    Pixelghost
    21.02.2019

    @Zeitungss, 1. Frage: Für welches Bundesland gelten die 1,8 Mrd. Euro?

    2. „erledigt bekanntlich der Steuerzahler mit Freuden gleich mit“.

    Verbeamtete Lehrer sind -bekanntlich- auch Steuerzahler. Und weil -bekanntlich- durch die Beamten der Pensionfond mitbedient wird, zahlt ein Beamter -bekanntlich- auch etwas mehr Steuern als ein Angestellter mit gleichem Einkommen.
    Und -bekanntlich- bekommt ein Beamter keine Zahlungen aus der Deutschen Rentenversicherung, sondern aus den Steuermitteln des jeweiligen Bundeslandes.

  • 1
    2
    Zeitungss
    21.02.2019

    @Interessierte: ? ? ? In Ihrem Beitrag fehlt mir gerade einmal der Zusammenhang. Tafel putzen und Verbeamtung bringe ich jetzt nicht gerade zusammen, was auch an meiner beschränkten Bildung liegen könnte. Ich hoffe auf fremde Hilfe.

  • 6
    4
    Pixelghost
    21.02.2019

    @Franziskamarcus, wie hoch ist für Sie üppig? Studium, Qualifizierung, Weiterbildung und Spezialisierung sind nun mal Lebensentscheidungen, die sich auf die Rente - und auch auf die Pension - auswirken.

    Haben Sie schon mal bedacht, dass der 45 Jahre, als Angestellter einzahlende Lehrer, auch hohe Leistung aus der Deutschen Rentenversicherung er- und verlangt? Der Staat zahlt dafür ja auch ein. Die Steuerlast eines Angestellten ist geringer als die einen gleichverdienenden Beamten.

  • 8
    2
    Zeitungss
    21.02.2019

    @HHCL: Zahlen hin oder her, für die Versorgung wurde zuletzt einmal die kleine Zahl von 1,8 Mrd. Euro für die verbeamtete Lehrerschaft genannt. Es ist eine enorme Summe für das kleine Häuflein ohne eigenen Beitrag. Selbst private Vorsorge fürs Alter ist dort ein Fremdwort, erledigt bekanntlich alles der Steuerzahler mit großer Freude gleich mit. Und HHCL, das hat jetzt nichts mit Populismus und Neid zu tun, sondern etwas mit GERECHTIGKEIT. Hier in diesem Land rackern Leute für einen Hungerlohn, dürfen (müssen) privat fürs Alter vorsorgen und daran bedient sich der Staat auch noch kräftig, dieses Thema ist bekanntlich auch gerade im Umlauf.
    Wie steht im FP-Artikel, < wir verbeamten gerade in Notwehr > in Verbindung mit Erpressung, hätte noch dazu gehört.
    Gute Lehrer sollen gutes Geld verdienen, daran zweifelt sicherlich niemand, was hier abgeht überspannt den Bogen, was sicherlich nicht nur meine abartige Meinung sein dürfte.
    Wenn es der SPD nun auch langsam warm untern Hintern wird, ist das mehr als begrüßenswert, fehlt nur die Handlung, wie bei Wahlversprechen üblich.

  • 1
    7
    Interessierte
    21.02.2019

    Bundesweit …
    Haben denn die Sachsen was zu sagen ..... ????
    Und die meißten ´nicht nur Lehrer` sind in Österreich und der Schweiz und in die NL sind auch einige ausgereist ...

    Hier hatte doch mal jemand die Tafel beanstandet ...
    Das stimmt , wir mußten die immer ´sehr sauber` putzen , aber im Westen ist das vieleicht nun nicht mehr so wichtig ...

  • 5
    1
    gelöschter Nutzer
    21.02.2019

    Ich finde es schon erstaunlich, wie schnell meine Forderung nach konkreten Zahlen zu roten Daumen führt.

    Aber so ist das heutzutage. Man ergötzt sich lieber an Behauptungen, die einem in den Kram passen, denn mit Fakten zu argumentieren. Womöglich passen die dann nicht zu den eigenen Vorurteilen von den faulen und überbezahlten Beamten.

    Sollte ich falsch liegen, und die Daten offensichtlich bekannt sein, wäre es schöner diese hier mal zu posten. Ich gehe nicht davon aus, dass die Rote-Daumen-Fraktion auch nur eine Zahl kennt.

  • 6
    1
    gelöschter Nutzer
    21.02.2019

    @Franziskamarcus:
    Da Ihnen das so klar ist, können Sie doch bitte auch konkrete Zahlen nennen!

    Ich gehe davon aus, Sie kennen keine und schlagen lieber mit populistischen Formulierungen a la üppige Pensionen um sich.

    Wie hoch sind denn diese "üppigen" Pensionen? Unter welchen Bedingungen werden die überhaupt bezahlt? Wie viel kostet den Staat ein Beamter im Vergleich zum Angrstellten? Glänzen Sie doch bitte mal mit ihrem fundierten Wissen!

  • 8
    7
    Franziskamarcus
    21.02.2019

    Natürlich spart man, spätestens bei den üppigen Pensionen.

  • 9
    7
    gelöschter Nutzer
    21.02.2019

    Ich möchte doch endlich mal eine konkrete Zahl hören, wie viel teurer Beamte wirklich sind. Man hört immer nur populistisches und faktenarmes; nie etwas konkretes, nie nachvollziehbare Zahlen. Das ist wahrscheinlich so gewollt, denn mit Gefühlen kann man eben einfacher hantieren als mit Fakten. Populismus wo man hinschaut und beileibe nicht nur bei der "bösen" AfD.

    Wie viel spart man? Spart man überhaupt? Kann das die Freie Presse mal herausfinden?

  • 10
    2
    Pixelghost
    21.02.2019

    Berlin ist das einzige Bundesland welches seine Lehrer nicht verbeamtet. Wie kommt es, dass sie trotzdem kein Geld für neue Lehrer haben? Der Rechnung nach, die hier aufgemacht wird (Beamte teuer, Angestellte billiger), müsste doch jetzt genügend Geld da sein.

  • 16
    1
    Gerhard56
    21.02.2019

    Auch wenn ich dem Vorschlag prinzipiell zustimme, ist es doch nur wieder eine populistische „Luftblase“ vor den Wahlen.
    Stichwort „Förderalismus“.