Sachsens Unis wehren sich gegen Abbau von Studienplätzen

Gegen die vom Freistaat geplante Obergrenze von 95.000 Studenten ab 2025 gibt es Widerstand der drei größten Hochschulen.

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11 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    3
    VaterinSorge
    12.10.2016

    Man sollte sich von den Professoren und deren Meinungen keinen Sand in die Augen streuen lassen. 17.000 Studiengänge, 107.000 Studenten in einem Bundesland, das nur 18% der fertigen Akademiker einen Job bieten konnte. Selbst dringend gebrauchte Lehrerinnen und Lehrer sind die Unis nicht bereit, nach dem Bedarf zu unterrichten. Auch braucht Sachsen keine Ingenieure, denn in Sachsen verdient ein fertig ausgebildeter Ingenieur brutto 3.080 ? während der durchschnittliche Bruttoverdienst in Deutschland bei 4.800 ? liegt. Wo, bitte schön, kann und braucht die sächs. Wirtschaft mit ihren vielen verlängerten Werkbänken, seinen Minifirmen oder kleinteiligem Mittelstand Akademiker? Zudem müssen die Unis mal darlegen, dass 50 % der Studenten aus anderen Bundesländern hier studieren und mit Sicherheit nicht vorhaben, hier einen unterbezahlten Job anzutreten. Wir brauchen Fachkräfte, gute Pädagogen und eine Gesellschaft, die zukunftsorientiert denkt und handelt, ohne die Traditionen und die Generation zu vergessen, die für den derzeitigen Wohlstand gesorgt hat. Etwa 37.000 Schulabgänger verlassen jährlich sächsische Schulen, da muss man sich schon mal überlegen, was wir hier mit 107.000 Studenten anfangen soll und wer das heute und zukünftig noch bezahlen soll.