Sayda bündelt Geld für Straßenbau

Die Mittel reichen nicht für alles: Um den Oberen Seitenweg in Friedebach zu sanieren, müssen andere Projekte warten.

Sayda.

Für rund 50.000 Euro soll im Saydaer Ortsteil Friedebach der Obere Seitenweg erneuert werden. Auf der Suche nach dem Geld im Stadtsäckel ging es in der jüngsten Stadtratsitzung durchaus kreativ zu.

Die Straße ist Zufahrt zu Firmen sowie zum Café Dahmen, befindet sich aber in einem miserablen Zustand. Deshalb soll der etwa 80 Meter lange Abschnitt zwischen Bundesstraße und Radweg saniert werden. Damit es nicht zu teuer für die zum Sparen verdonnerte Stadt wird, wurde zuerst die Summe von 70.000 auf 50.000 Euro geschrumpft. "Wir können die Straße schmaler machen und den Stellflächen eine andere Oberfläche geben", erklärt Bürgermeister Volker Krönert (CDU).

Die 50.000 Euro muss die Verwaltung von anderen Vorhaben abknapsen. So wird etwa der Parkanlagenumbau um ein Jahr verschoben. Verschieben ja, aber keinesfalls das Projekt aufgeben, waren sich die Stadträtinnen Cornelia Wagner und Diana Keppler (beide WfS) einig. Dass die Anlagen und Grünstreifen der Stadt auf Vordermann gebracht werden, dafür hatte die WfS-Fraktion schon vor drei Jahren getrommelt. Dann wurde es beschlossen.

Für den Oberen Seitenweg werden die Mittel aus dem Topf Straßenunterhalt aufgebraucht, sowie Geld vom Winterdienst und von der Planung zur Erschließung des Gewerbegebietes abgezogen; zudem werden durch die Neubesetzung einer Stelle in der Verwaltung Personalkosten frei. So lautete der Vorschlag der Stadt. Diskutiert wurde, ob man nicht eine große, womöglich günstigere Baufirma beauftragen könne, ob die ganze Strecke saniert werden muss und wie man noch Material sparen kann. Schließlich stimmten die Räte einhellig für Krönerts Vorschlag der Mittelumschichtung und dafür, dass eine Firma aus Pfaffroda die Straße bauen soll.

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