Wo Medien auf sich selbst achten müssen - Ein Kommentar zum Jubiläum

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Vor 75 Jahren sind "Freie Presse" und "Volksstimme" erstmals erschienen. Öffentliche Kritik am Journalismus ist heute selbstverständlich. In seinem Kommentar zum Jubiläum gibt Chefredakteur Torsten Kleditzsch fünf Antworten auf aktuelle Probleme.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 11
    1
    Bautzemann
    21.05.2021

    Ich kann den Herrn Chefredakteur nicht ganz verstehen und nachvollziehen. Der Punkt auf das i ist doch die Meinungsfreiheit im Lande und Dinge darzustellen wie sie der Betrachter empfindet. Warum ist es medial nicht möglich zu sagen: " der Judenhass auf deutschen Straßen geht aktuell von islamischen Migranten aus?" Dass es auch rechte Trittbrettfahrer gibt, gehört zur Berichterstattung dazu. Aber ein Verbot islamischer Vereinigungen kann doch wohl auch aufgezeigt werden, oder?

  • 12
    2
    mops0106
    21.05.2021

    Zum Thema Medien und deren Verhalten/ Reaktion auf Meinungsäußerungen:

    Der Arzt, Publizist und Unternehmer Paul Brandenburg hat Anfang der Woche die Kündigung für seine Geschäftsräume in Berlin (Testzentrum) erhalten.

    Stephanie Weyand, Mitarbeiterin der SPD-Bundestagsfraktion hatte einen Brief an den Vermieter geschickt, in dem sie ihn denunziert hatte – mit ausdrücklichem Hinweis auf ihren Arbeitsplatz in der Fraktion.

    "Sie berief sich dabei auf die Berichterstattung des Berliner „Tagesspiegel“, der Paul Brandenburg im Zusammenhang mit der Schauspieler-Satireaktion „#allesdichtmachen“ in die Nähe von Rechtsradikalen und Neonazis gerückt und ihn als „Antidemokraten“ bezeichnet hatte.

    ...Paul Brandenburg hat gegen Weyand Strafanzeige gestellt. Die Vorwürfe: Üble Nachrede, Verleumdung, Nötigung, Beleidigung."

    Auf der "Achse der Guten" kann man sich ausführlich zum Sachverhalt informieren.

  • 18
    5
    klapa
    21.05.2021

    Meinen Sie das wirklich, Herr Kleditzsch, dass man heute keinen Mut mehr braucht um sich kritisch zu äußern oder habe ich etwas missverstanden?

    Haben Sie die teilweise hysterischen Reaktionen auf die satirische Aktion der deutschen Schauspieler schon vergessen?

    Braucht es keinen Mut, gespielte und echte Empörung, Diffamierung, absichtliches oder wirkliches Missverstehen, Forderung von Berufsverbot oder gar Androhung von Gewalt auszuhalten?

    Ist es nicht beinahe schon üblich geworden, dass anderslautende Meinungen und Denkweisen mit moralischer Zurechtweisung geahndet werden und diejenigen, die die öffentliche Meinung dominieren, immer weniger Widerspruch vertragen?

    Wer bestimmt in diesem Land eigentlich, was sagbar oder nicht sagbar ist? Woher kommt der Begriff des 'eingeengten Meinungskorridors', dem man häufig begegnet?

    Sicher kann man sich frei äußern. Aber man muss die Reaktionen vertragen können. Und dazu ist persönlicher Mut in wachsendem Maße notwendig.