27. Spieltag: Leipzig-Gipfel, Berlin-Derby und Wolf-Debüt

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Das Gastspiel von Spitzenreiter FC Bayern beim Verfolger in Leipzig, die Berliner Stadtmeisterschaft, dazu ein Trainer-Einstand - die Bundesliga bietet wieder viel frischen Gesprächsstoff.

Berlin (dpa) - Das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen RB Leipzig und Bayern München überstrahlt den 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga an diesem Osterwochenende. Verfolger Leipzig könnte dabei vom Ausfall von Robert Lewandowski beim Spitzenreiter profitieren.

Das Hauptstadt-Derby zwischen dem 1. FC Union und Hertha BSC - natürlich wie alle Partien weiter ohne Fans - beschließt am Sonntagabend den Spieltag, an dem Hannes Wolf sein Debüt als Trainer von Bayer Leverkusen gibt.

BAYERN OHNE LEWANDOWSKI: Beim Gipfeltreffen des deutschen Rekordmeisters FC Bayern beim Verfolger RB Leipzig könnte eine Vorentscheidung im Titelrennen fallen. Die Sachsen benötigen bei vier Zählern Rückstand unbedingt einen Sieg. Bei den Münchnern stellt sich im Saisonendspurt die Frage: Wie kann man den Ausfall von Weltfußballer Robert Lewandowski kompensieren? Beim Spitzenspiel an diesem Samstag (18.30 Uhr/Sky) fallen auf beiden Seiten eine Reihe von Stammspielern verletzungsbedingt oder gesperrt aus. Die Nationalspieler beider Clubs müssen die Pleite gegen Nordmazedonien am Mittwoch in der WM-Qualifikation schnell abhaken - und auch die Anstrengungen der drei Länderspiele abschütteln.

DEBÜT GEGEN DEN LETZTEN: Auf der einen Seite beginnt er mit der auf dem Papier derzeit leichtesten Aufgabe, andererseits birgt sie auch die größte Gefahr, sich direkt zu blamieren: Daheim gegen das abgeschlagene Schlusslicht FC Schalke 04 gibt Hannes Wolf am Samstag sein Debüt als Trainer von Bayer Leverkusen. Bei seiner Acht-Spiele-Mission soll er Leverkusen die Teilnahme am Europacup sichern. Aber ein schlechtes Omen begleitet Wolf doch in das Spiel: Bei seiner bisher einzigen Bundesliga-Station in Stuttgart wurde er im Januar 2018 nach einer 0:2-Heimniederlage gegen Schalke beurlaubt.

CORONAALARM NACH LÄNDERSPIELEN: Jeder negative Corona-Test dürfte bei den Bundesliga-Trainern für Erleichterung sorgen. Nach den Länderspielphasen im vergangenen Jahr war es vermehrt zu Corona-Fällen bei den Vereinen gekommen. «Wichtig ist, dass alle Nationalspieler gesund zurückkehren und alle einen negativen Corona-Test haben», sagte Eintracht Frankfurts Coach Adi Hütter vor dem Spiel bei Borussia Dortmund.

WER WIRD BERLINER MEISTER? Wenn es nur die Berliner Meisterschaft wäre. Bei allem Prestige in der Hauptstadt für einen Sieg in der Begegnung des 1. FC Union gegen Hertha BSC steht vor allem für die Blau-Weißen noch deutlich mehr auf dem Spiel. Zwei Siege in den drei Spielen vor der Länderspielpause machten wieder Hoffnung bei der Hertha, der Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz beträgt aber nur ein Punkt. Da, wo die Hertha eigentlich hin will, steht Union. Platz sieben mit Aussicht auf einen Europapokalplatz. Die Fußball-Hierarchie in der Hauptstadt könnte also nachhaltig geprägt werden. Sollten die seit zwölf Heimspielen ungeschlagenen Eisernen im Stadion An der Alten Försterei nach dem 1:3 im Hinspiel gewinnen, «könnten wir eine große Schnauze haben», sagte Unions ehemaliger Kapitän Torsten Mattuschka.

WOLFSBURG IM SCHATTEN: Hat man als Spieler des VfL Wolfsburg nur schlechte Chancen, für die Nationalmannschaft nominiert zu werden? Maximilian Arnold kann sich seine Nicht-Berücksichtigung kaum noch anders erklären. Sein Club ist als Tabellendritter auf dem Weg in die Champions League. Er selbst spielt seit Monaten in Topform. Sein Kollege Wout Weghorst schoss in dieser Saison bereits 17 Tore und erhält auch keine Einladungen zur niederländischen Nationalmannschaft mehr. Alles nur Zufall? «Ich denke, uns fehlt ein bisschen die Lobby. Wenn ich die Leistungen in einem anderen Trikot bringen würde, wäre es vielleicht etwas einfacher», sagte Arnold dem «Kicker».

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