500 Zuschauer zugelassen: So regelt der FSV Zwickau den Eintritt bei Heimspielen

Zwickau.

Nach dem Geister-Heimspiel am vergangenen Wochenende gegen den KFC Uerdingen (1:2) hat der FSV Zwickau nun ein Konzept präsentiert, um seine Partien in der GGZ-Arena in diesem Jahr vor Zuschauern austragen zu können. 

Wie der Verein mitteilte, sind nach dem aktuellen Verordnungs- und Verfügungsstand für die Heimspiele des FSV derzeit 500 Zuschauer zugelassen. Auf dieser Basis hat der Drittligist ein für die restlichen sechs Heimpartien in diesem Jahr geltendes rotierendes System entwickelt. Demnach erfolgt die Vergabe der Tagestickets auschließlich an Dauerkarteninhaber und rotiert und Spiel zu Spiel abwechselnd nach Blöcken. "Für diese 500 Zuschauer wird ausschließlich die Haupttribüne geöffnet werden, auf welche eine freie Platzwahl unter den nicht als gesperrt gekennzeichneten Plätzen gilt." Der Hospitalitybereich bleibt geschlossen.

Ein neues Ticket wird laut Verein nicht ausgestellt. Die Dauerkarteninhaber der jeweils zugelassenen Blöcke werden stattdessen für den Zutritt zur A-Tribüne freigeschaltet. Personenbezogene Daten werden am Spieltag nicht aufgenommen, da diese dem FSV bereits durch den Kauf der Dauerkarten vorliegen. Für das Spiel am Freitag (19 Uhr) gegen Türkgücü München dürfen Dauerkarteninhaber der Blöcke A1, A3, B1, C1, C2 und C5 ins Stadion. Für das darauffolgende Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern wird der FSV eine abweichende Auswahl von Zuschauerblöcken bekannt geben. "Wir weisen darauf hin, dass diese Regelung den aktuellen Verfügungsstand widerspiegelt und jederzeit, auch kurzfristig, mit einer behördlich anderslautenden Entscheidung gerechnet werden muss."

Angesichts der hohen Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Zwickau, als der Anzahl der Corona-Fälle je 100.000 Einwohner, war die für die GGZ-Arena zugelassene Zuschauerzahl vor dem Spiel gegen Uerdingen deutlich reduziert worden. Der FSV Zwickau hatte sich daraufhin für ein "Geisterspiel" entschieden. (dha)

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