Berlin gibt zwölf Millionen Euro für EM

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller ist überzeugt, dass die Finanzspritze für die Leichtathletik-EM ein lohnenswertes Investment für die Hauptstadt ist. Mit zwölf Millionen Euro beteiligt sich der Senat an der Ausrichtung der EM in der kommenden Woche (6. bis 12. August), wie der SPD-Politiker im Interview mit dem SID erklärte.

"Das ist gut und vor allem nachhaltig investiertes Geld in die internationale Sportmetropole und den Tourismus-Magneten Berlin", sagte der SPD-Politiker.

Neben den zwölf Millionen Euro für die Ausrichtung habe Berlin weitere sechs Millionen Euro "für nachhaltige bauliche Ertüchtigung und Ausstattung der Sportstätten", investiert. Außerdem seien noch 1,5 Millionen Euro in ein Rahmenprogramm beziehungsweise in begleitende Kulturprojekte und Marketingmaßnahmen geflossen.

Der EM-Gesamtetat liegt bei 33 Millionen Euro. Mehr als ein Drittel soll durch das Ticketing wieder reinkommen, weiteres Geld fließt durch Vermarktung und Merchandising.

"Wir benötigen 330.000 verkaufte Tickets für eine schwarze Null", sagte Geschäftsführer Frank Kowalski von der Leichtathletik-EM 2018 GmbH. 270.000 Tickets wurden bislang verkauft, so viele wie noch nie bei einer EM.

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