Boxen: CAS entscheidet zugunsten von AIBA-Kandidatur Konakbajews

Der frühere kasachische Boxer Serik Konakbajew (59) darf nun doch für das Amt des Präsidenten des Amateurbox-Weltverbandes AIBA kandidieren. Der Internationale Sportgerichtshof CAS wies den Verband in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil an, den Olympiazweiten von Moskau 1980 (Weltergewicht) zur Wahl Anfang November in Moskau zuzulassen.

Konakbajew war nicht zugelassen worden, weil er die nötigen Unterstützerbriefe von 20 nationalen Verbänden angeblich zu spät eingereicht hatte. Der CAS wies diese Argumentation des Wahlkomitees nun zurück und entschied, dass die Unterstützungsschreiben als gültig betrachtet werden sollten.

Konakbajew tritt als Gegenkandidat zum zwielichtigen AIBA-Interimspräsidenten Gafur Rachimow an. Der 67-jährige Usbeke ist wegen seiner Verwicklungen in Heroin-Handel umstritten und war vom US-Finanzministerium zuletzt als einer der führenden Kriminellen Usbekistans bezeichnet worden.

Das IOC hatte sich wegen einer möglichen Nominierung Rachimows "extrem besorgt" gezeigt und der AIBA nach der Misswirtschaft im Verband mit dem Ausschluss von den Olympischen Spielen 2020 in Tokio gedroht.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...