Boxen: Joshua kehrt nach Wembley zurück

Schwergewichts-Weltmeister Anthony Joshua steigt fast eineinhalb Jahre nach seinem Sieg über Wladimir Klitschko wieder im Londoner Wembley-Stadion in den Boxring. Der 28-jährige Brite, der die Gürtel der Verbände WBA, WBO und IBF hält, hat einen Vertrag für zwei Kämpfe in der Fußballarena abgeschlossen. Das gab sein Promoter Eddie Hearn bei Twitter bekannt.

Am 22. September wird Joshua voraussichtlich gegen seinen WBA-Pflichtherausforderer Alexander Powetkin (Russland) boxen. Am 13. April 2019 soll es dann an gleicher Stelle zum Mega-Kampf gegen Deontay Wilder (USA) kommen.

"Ich habe Nord-London im Blut, dort bin ich geboren und aufgewachsen", zitierte die BBC Joshua. "Wembley bekommt einen vierten Löwen", sagte der Champion in Anlehnung an das Wappen des englischen Fußballverbandes, das drei Löwen zeigt.

Zwischen den Lagern von WBC-Weltmeister Wilder und Joshua laufen seit Monaten Gespräche über einen Vereinigungskampf. In diesem würde zum ersten Mal in der Geschichte des Profiboxens ein Schwergewichts-Weltmeister ermittelt, der zur selben Zeit alle vier Gürtel der großen Verbände hält.

Joshua hätte es gern direkt mit Wilder aufgenommen, doch die WBA verlangte zuletzt den Fight gegen Powetkin. Ansonsten droht die Aberkennung des Titels. "Er will gegen Wilder kämpfen, aber gleichzeitig will er nicht den WBA-Gürtel verlieren. Aktuell schaut es so aus, dass Powetkin der nächste Gegner ist", hatte Hearn im Juni gesagt. Joshua war Ende April 2017 zum bislang letzten Mal in Wembley angetreten, damals schlug er Klitschko (Ukraine).

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