Brand sorgt sich wegen drohendem TV-Blackout: Es wäre "sehr bitter"

Der frühere Handball-Bundestrainer Heiner Brand hat große Sorgen vor einem erneut drohenden TV-Blackout bei der Heim-WM 2019. "Es wäre sehr bitter, wenn die WM-Spiele nicht auf frei empfangbaren Sendern gezeigt würden, sagte der Weltmeister-Coach von 2007 der Rheinischen Post: "Wir haben es bei der WM 2007 gesehen, da war die Begeisterung im Land riesengroß, und wir hatten sensationelle Quoten."

Brand beklagt zudem die Praxis der Vergabe an Rechteagenturen. "Die Übertragungsrechte werden vergeben, und dann ist man abhängig von den Anbietern", äußerte der 66-Jährige: "Das war im Handball zuletzt bei der WM 2015 in Katar und bei der WM 2017 in Frankreich auch der Fall."

Die weltweit tätige Rechteagentur MP&Silva steht laut übereinstimmenden Medienberichten vor der Pleite. Eine Insolvenz hätte weitreichende Auswirkungen – auch für den Handball. Die Agentur ist für die TV-Rechte-Vermarktung sämtlicher Weltmeisterschaften von 2019 bis 2025 verantwortlich. Bisher existiert vor der WM im Januar in Deutschland und Dänemark kein gültiger Fernsehvertrag für den deutschen Markt.

Von der WM 2017 in Frankreich waren die Spiele nur im Internetstream des DHB-Sponsors DKB zu sehen.

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