Bundestrainer Söderholm hofft auf WM-Teilnahme von Draisaitl

Eishockey-Bundestrainer Toni Söderholm wird sich in Kürze mit dem deutschen Ausnahmespieler Leon Draisaitl treffen. Auch mit den weiteren Spielern in Nordamerika will der Finne sprechen. Ein Nationaltorhüter wurde unterdessen ausgezeichnet.

Bremerhaven (dpa) - Eishockey-Bundestrainer Toni Söderholm glaubt weiter an eine WM-Teilnahme von NHL-Topstar Leon Draisaitl. «Die Hoffnung stirbt zuletzt», sagte der Finne am Rande der Gala der Deutschen Eishockey Liga in Bremerhaven.

«Im Moment ist alles offen. Die Spieler sollen sich erstmal auf die Endphase in ihren Ligen konzentrieren.» 

Die Weltmeisterschaft findet vom 10. bis zum 26. Mai in der Slowakei statt. Zeitgleich laufen die Playoffs in Nordamerika. Allerdings drohen die Edmonton Oilers trotz eines überragenden Draisaitls den Einzug in die K.o.-Runde 14 Spiele vor Schluss der Hauptrunde zu verpassen.

«Wenn er dabei wäre, wäre es super. Er ist absolute Weltklasse», schwärmte Söderholm vom besten deutschen Eishockey-Profi, der mit 41 Treffern und 45 Vorlagen zu den besten NHL-Scorern dieser Saison gehört. Bei der 2:3-Niederlage gegen die Toronto Maple Leafs erzielte Draisaitl beide Treffer und verbesserte damit seine persönliche Bestmarke: Zum 13. Mal in Serie hat der 23-Jährige mindestens einen Scorerpunkt erzielt.

Söderholm, der Nachfolger von Bundestrainer Marco Sturm, wird in den kommenden Wochen zu einem Besuch nach Nordamerika aufbrechen und neben Draisaitl auch zu den weiteren deutschen NHL-Profis sowie den Talenten aus der unterklassigen AHL sowie dem College reisen und persönliche Gespräche im Hinblick auf die Titelkämpfe führen. Zuvor wird der 40-Jährige auch die am Dienstag beginnenden Viertelfinal-Playoffs der Deutschen Eishockey Liga verfolgen.

Sicher bei der WM dabei sein wird Danny aus den Birken. Der 34 Jahre alte Torhüter von Meister EHC Red Bull München wurde in Bremerhaven zum Spieler und Torhüter des Jahres gewählt. «Super verdient», sagte Söderholm zur Auszeichnung seines Keepers. «Er spielt eine sehr starke Saison.»

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