Chemnitzer FC trennt sich in torreichem Spiel Unentschieden

Chemnitz.

Im Lager des Chemnitzer FC wurde es immer wieder betont, dass dem Spitzenreiter der Fußball-Regionalliga Nordost nichts geschenkt wird. Und das spürte die Elf von Cheftrainer David Bergner am Samstag ganz deutlich. Denn die  Truppe erreichte Zuhause vor 4006 Zuschauern gegen die VSG Altglienicke nur ein 4:4 (1:1) Unentschieden.

Die Gastgeber begannen mit dem Anpfiff damit, das Tor der Gäste zu belagern. Und der VSG gelang es gerade einmal knapp sieben Minuten, ihr Gehäuse zu verteidigen. Dann beförderte Rafael Garcia einen Eckball in den Altglienicker Strafraum, Niklas Hoheneder drückte das Spielgerät per Kopf zum 1:0 in die gegnerischen Maschen. Die Berliner machten anschließende allerdings klar, dass sie sich im Stadion Chemnitz nicht abschießen lassen wollen und befreiten sich relativ zügig vom Anfangsdruck der Himmelblauen. Die folgenden Minuten fielen nicht unbedingt in die Kategorie "besonders wertvoll". Für etwas Stimmung auf den Rängen sorgte dann Garcia, der in der 33. Minute die Kugel an die Latte hämmerte. Dann köpfte Daniel Frahn auf das Tor, doch der Keeper parierte großartig. In der 39. Minute war es dann passiert, Tugay Uzan markierte für die Gäste den Ausgleich. Insgesamt ließ  sich der CFC für die zweite Halbzeit  genügend Steigerungsmöglichkeiten offen.

Der zweite Durchgang begann wie die erste Hälfte mit einem schnellen Treffer. Durch ein Eigentor der Gastgeber konnte Altglienicke 2:1 in Front gehen. Die Antwort der Bergner-Elf erfolgte prompt. Garcia markierte den Ausgleich (51.). Dann war es Frahn, der den Tabellenführer 3:2 nach vorn brachte (53.). Doch statt nun Sicherheit in die eigenen Aktionen zu bringen,agierte Chemnitz  zu leichtfertig und kassierte das 3:3. Christian Preiß war in der 58. Minute zur Stelle.  Es dauerte nicht lange, da klingelte es wieder auf der anderen Seite. Dejan Bozic traf nach einer reichlichen Stunde zum 4:3. Es war für den Chemnitzer Stürmer der  erste Treffer im Jahr 2019. Altglienicke  überließ dem CFC nun aber nicht etwa den gesamten Rasen. Vielmehr waren die Hauptstädter eifrig  an einer Resultatsverbesserung bemüht, die auch nicht ausblieb. In der 90. Minute markierte  die VSG das 4:4. Zuvor hatten die beiden Chemnitzer Torschützen Garcia und Bozic das Feld schon verletzt verlassen. (kbe)

Bewertung des Artikels: Ø 5 Sterne bei 1 Bewertung
13Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    5
    Blackadder
    11.03.2019

    @Einspruch: Das wüßten Sie gerne, was? :-)

  • 5
    5
    Hinterfragt
    11.03.2019

    @Blackadder;"...macht Chemnitz seinem Ruf als rechtes Kaff wieder alle Ehre..."
    Und dann leben Sie noch hier? Lässt tief blicken!

    Chemnitz ist nicht rechter als Berlin, Nürnberg, Hamburg, Halle, ... andere deutsche Städte.
    In Chemnitz hat man zu Zeit nur den perfekten Bundesbuhmann gefunden.
    Nach dem feigen Mord im letzten Jahr , der übrigens bekanntermaßen nicht durch "Rechte" begangen wurde, hatte man ein schönes Ablenkungsmanöver und den perfekten Prügelknaben.
    Denn Berlin scheidet ja als Regierungssitz und Hauptstadt Deutschlands für diese Rolle aus. Oder wollen Sie mir weismachen, dass es in Berlin keine rechte Szene gibt?

    Wo waren die Aufschreie tagelangen Berichte und 'zig Updates in der FP bei diesem Ereignis?
    https://www.freiepresse.de/nachrichten/deutschland/nach-neonazi-fackelmarsch-in-nuernberg-kritik-an-der-polizei-artikel10457111

    Da gab's 'ne Meldung und gut.
    Da gab es nicht mal eine Wortmeldung von @Blackadder.

    Hier mit Chemnitz schmeißt man mit Schlamm vom Feinsten.

  • 3
    4
    Einspruch
    10.03.2019

    Blackadder, welche Kenntnisse oder Kontakte haben Sie den zu gewissen Kreisen?
    Insider?

  • 7
    2
    mathausmike
    10.03.2019

    @Blackadder:Ich hatte Ihr meckern mißverstanden,ich bezog es auf die desolate Leistung des CFC,sich von der "Übermannschaft" Altglienicke 4 Tore einschenken zu lassen.
    Ihre Kritik an der Naziverherrlichung ist sehr berechtigt,deshalb schrieb ich,dass unter solchen desastriösen Zuständen der Club egal gegen wen,so nicht gewinnen konnte.
    Ich bin erschüttert und entsetzt ,besonders über Frahn!

  • 4
    5
    osgar
    10.03.2019

    @Blackadder für Sie ist die Welt schwarz oder weiß und das ist Ihr Weltbild.
    Beispiel: "Und falls es wirklich einen Trauermarsch für H. geben sollte, was aus gewissen Kreisen zu vernehmen ist, macht Chemnitz seinem Ruf als rechtes Kaff wieder alle Ehre. Wie dumm kann man als Fußballclub agieren?"
    Ein paar Idioten machen vielleicht einen Trauermarsch, damit ist für Sie Chemnitz ein Kaff voller Rechter, resp. die Bemerkung zum CFC

  • 4
    7
    Blackadder
    10.03.2019

    Was genau ist denn Unfug?

  • 5
    10
    osgar
    10.03.2019

    @Blackadder, das ist Unfug was Sie schreiben, aber es passt in Ihr Weltbild.

  • 8
    9
    Blackadder
    10.03.2019

    "daß einige völlig verpeilte Typen den CFC damit wieder in die rechte Ecke stellen. "

    Nein, osgar. Dahin stellt sich der CFC gerade komplett selbst. Und falls es wirklich einen Trauermarsch für H. geben sollte, was aus gewissen Kreisen zu vernehmen ist, macht Chemnitz seinem Ruf als rechtes Kaff wieder alle Ehre. Wie dumm kann man als Fußballclub agieren?

  • 10
    5
    osgar
    10.03.2019

    @Lesemuffel, da springen Sie leider etwas kurz.
    Ich war gestern im Stadion und entsetzt, ob der Huldigung eines Mannes dessen Einstellung jedem politisch interessierten Chemnitzer bekannt sein sollte. Das Schlimme an der Sache ist, daß einige völlig verpeilte Typen den CFC damit wieder in die rechte Ecke stellen. Genau dahin wo die linksgrüne Szene wie Sie schreiben ihn haben will. Daß Fußballer hin und wieder nicht das hellste Licht im Dunkeln sind, hat DF gestern hinreichend gezeigt. Was mich und meine Begleiter am meisten gestört hat, war, daß dieser Rechtsaußen auch noch auf der Videowand aufgetaucht ist. Wer hat das veranlasst?
    Diese ganze Veranstaltung lässt mich fassungslos zurück.

  • 6
    13
    Lesemuffel
    10.03.2019

    Es war ein spannendes Spiel. Auch unserem CFC fliegen nicht die gebratenen Tauben in den Mund. Und bemerkenswert: Es wurde eines Toten gedacht:Sportfreunde Halle, der sich früher für die Sicherheit im Stadion verdient gemacht. Von seinen früheren Ambitionen hat er sich losgesagt und zunehmend ins Private zurückgezogen. Es war sehr emotional eines Verstorbenen zu gedenken. Leider hält sich die linksgrüne Szene nicht mal in so einem Fall zurück und nutzt den Fall für eine erneute Diffamierung des Clubs und unserer Stadt.

  • 7
    11
    Blackadder
    09.03.2019

    @madhausmike: Es ist also motzen auf den offen gezeigten rechten Filz beim CFC hinzuweisen? Und dass einer der Fußballer nach einem Tor ein T-Shirt mit der Aufschrift: Support your local hools hoch hielt, ist wohl auch nicht passiert?

    Dieser Club ist so stark mit der rechten Szene verbunden, der dürfte keinen Cent mehr von der Stadt bekommen!

  • 5
    6
    mathausmike
    09.03.2019

    @ Blackader:Nur Motzen ist keine Kunst,aber Danke für die Info .
    Wenn man mit dem Todesbanner,welches im Stadion ausgerollt war, spielt und duldet,kann man natürlich nicht gewinnen,selbst dann wenn die SG Handwerk als Gegner gekommen wäre!

  • 10
    10
    Blackadder
    09.03.2019

    Ich lese in diesem Bericht nichts darüber, dass im Stadion der verstorbenen Chemnitzer Nazigröße und HooNaRa Gründer Thomas H. gedacht wurde, mit Stadionsprecher und allem, den jahrelang mit seiner Firma die Security für den CFC machte. Übrigens gedachte auch eine SPD Stadträtin H. für alle öffentlich einsehbar auf ihrer Facebook Seite. (Peggy Schellenberger).

    Aber Chemnitz hat keine Probleme.... das schrieb ich heute schonmal: Gehen Sie bitte weiter, es gibt nichts zu sehen...



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