Chemnitzer Marvin Schlegel zieht mit Staffel ins Finale ein

Warten und Zittern bei EM-Premiere

Berlin.

Marvin Schlegel war ziemlich fertig, körperlich, aber auch ein bisschen nervlich. Denn die deutsche 4-x-400-Meter-Staffel der Männer, die der Chemnitzer am Freitag anlief, hatte den anvisierten direkten Einzug ins Finale zunächst verpasst. 3:03,37 Minuten reichten dem Quartett zu Rang fünf - nur die ersten drei Mannschaften zogen direkt in den Endlauf ein. Also hieß es warten auf den zweiten Vorlauf: "Das ging schon ein wenig an die Nerven", gab Marvin Schlegel zu.

Letztendlich konnte der 20-Jährige vom LAC aber durchatmen, denn über die Zeit reichte es doch noch für die deutschen Viertelmeiler und den jungen Sachsen. Dieser war bei seiner EM-Premiere mächtig aufgeregt, doch "im Stadion hat sich das wieder gelegt", sagte der hoffnungsvolle Langsprinter. Das Finale in der 4-x-400-Meter-Staffel steht am Samstagabend im Olympiastadion auf dem Programm - und "da geht es wieder von vorn los. Da werden die Karten neu gemischt." (tt)

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