Daniel Maaß wird Anti-Rassismus-Beauftragter beim CFC

Chemnitz.

Der CFC hat am Montag seinen neuen Anti-Rassismus-Beauftragten Daniel Maaß vorgestellt. Der 47-Jährige ist seit 2010 für den Bayerischen Fußball-Verband als Konfliktmanager tätig und wird nun auch die Himmelblauen unterstützen. "Als der CFC auf mich zukam, war sofort klar, dass ich helfen möchte. Konflikte und Probleme mit Rassismus gibt es leider immer wieder. Sie tauchen überall auf, nicht nur in Sachsen. Die Gründe dafür sind unterschiedlich, aber alle haben eines gemeinsam: Sie müssen benannt und mit voller Überzeugung angegangen werden. Genau das wollen wir gemeinsam tun", erklärte Daniel Maaß.

Maaß wird auch in beratender Funktion tätig sein und ist Anlaufstelle für Betroffene und Aussteiger. Mit der Schaffung der Stelle des Anti-Rassismus-Beauftragten kommt der Chemnitzer FC einer Auflage des Sportgerichtsurteils des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) nach. (fp)

 

 

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2Kommentare
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  • 4
    9
    Hinterfragt
    13.05.2019

    Wieder ein Pöstchen, welcher sinnlos Gelder verschwendet, welche ja eigentlich gar nicht da sind ...

  • 8
    4
    Tokeah
    13.05.2019

    Der lange Arm des DFB Mal wieder. Dabei wäre es viel einfacher zu handhaben, aber die Clubs trauen sich nicht, lassen Ultras und Rechte gewähren, vor allem weil sie als Mitglieder involviert sind. Man sollte hier schleunigst das Verfahren wie bei den Parteien anwenden und durchleuchten. Es ist ein prophylaktischen Mittel, welches auch Institutionen und Behörden gleichfalls tun, der MDR hat es seit 1994 erfolgreich durchgeführt. Das kann man auch Clubs im Fußball durchaus empfehlen. Wichtig wäre die Konsequenz an sich. Das Problem besteht nicht erst seit den neuerlichen Vorfällen, es besteht schon seit fast dreißig Jahren und niemand will es mitbekommen haben? Lächerlich! Stattdessen bleibt man lieber bei seinen Leisten. Wo das herkommt und wo das hinführt ist müsig zu diskutieren.



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