Das bringt der Tag bei der Tour de France

Die 106. Tour de France geht erstmals ins Hochgebirge. Das Pokern ist nun vorbei, die Favoriten müssen sich nun zeigen. Sieben Bergwertungen dürften einen ersten Hinweis auf den Tour-Ausgang geben. So war es auch in der Vergangenheit.

La Planche des Belles Filles (dpa) - Jetzt gilt es! Am sechsten Tag der Tour de France geht es erstmals richtig in die Berge. Wie steht es um die Form von Titelverteidiger Geraint Thomas? Was hat Jungstar Egan Bernal drauf? Kann Frankreichs Liebling Julian Alaphilippe das Gelbe Trikot behalten?

Die sechste Etappe über 160,5 Kilometer von Mülhausen nach La Planche des Belles Filles wird erste Antworten liefern. Insgesamt sieben Bergwertungen sind auf dem Parcours durch die Vogesen zu meistern.

ETAPPE: Auf den 160,5 schweren Kilometern von Mülhausen nach La Planche des Belles Filles stehen heute (13.25 Uhr/One und Eurosport) sieben Bergprüfungen an, darunter vier der ersten Kategorie. Vor allem der Col des Chevrères 19 Kilometer vor dem Ziel und der sieben Kilometer lange Schlussanstieg nach La Planche des Belles Filles dürften zu einem ersten Kräftemessen für die Favoriten werden.

FAVORITEN: Bei der ersten von fünf Bergankünften müssen sich die Favoriten beweisen, allen voran die beiden Sieganwärter Geraint Thomas (Wales) und Egan Bernal (Kolumbien) aus dem übermächtigen Ineos-Team. Als größte Herausforderer gelten der Däne Jakob Fuglsang, Kletterspezialist Nairo Quintana aus Kolumbien und auch der Franzose Thibaut Pinot. Die deutschen Hoffnungen ruhen auf Leichtgewicht Emanuel Buchmann.

GELBES TRIKOT: Nach zwei Tagen in Gelb benötigt Frankreichs Liebling Julian Alaphilippe eine Energieleistung, um seine Führung zu behaupten. Die ganz großen Bergriesen sind nicht sein Ding. Und der Vorsprung auf Bernal und Thomas beträgt weniger als eine Minute.

HISTORIE: Wer in La Planche des Belles Filles Gelb trägt, der gewinnt auch die Tour de France. So war es bei den bisherigen drei Ankünften im Skiort in den Vogesen: 2012 Bradley Wiggins, 2014 Alberto Contador und 2017 Chris Froome. Setzt sich die Geschichte fort?

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