Das sind die Austragungsorte der EM 2021

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Eine Fußball-Europameisterschaft in elf Ländern - das hat es noch nicht gegeben. Die Spielorte haben viel zu bieten.

München: Die deutsche Nationalmannschaft freut sich auf drei Heimspiele in der Gruppenphase. Die DFB-Auswahl spielt in der Allianz-Arena gegen Weltmeister Frankreich (15. Juni), Europameister Portugal (19. Juni) und Ungarn (23. Juni). An große Fanfeste rund um den Marienplatz ist (noch) nicht zu denken. Immerhin erlaubt ist Außengastronomie in den Münchner Biergärten.

Rom: Neben Tiber, Vatikan und Kolosseum steigt im Olympiastadion das Eröffnungsspiel zwischen Italien und der Türkei. Nur 16.000 Tifosi dürfen in die Schüssel. Der Begeisterung der Italiener über ihre Mannschaft, die mit zehn Siegen in zehn Spielen souverän das EM-Ticket löste, dürfte das keinen Abbruch tun. In Rom wird es im Juni normalerweise schon 30 Grad heiß, Besucher können sich bei Pizza, Pasta, Gelato und Co. schattige Plätzchen suchen.

London: Alle wollen hin. Im Wembley-Stadion steigt am 11. Juli das Finale. Restaurants und Bars sind in England längst wieder geöffnet. Ob ausländische bzw. deutsche Touristen unter den Gästen sein können, ist ungewiss. Weil Großbritannien als Virusvariantengebiet gilt, gibt es Beschränkungen und Quarantäneregeln für Insel-Reisende. Die an der EM teilnehmenden Fußballer sollen davon ausgenommen werden.

Sevilla: Es sollte eigentlich Bilbao im Baskenland sein. Weil die Region im Norden Spaniens aber keine Garantien über Zuschauer abgeben wollte, musste sich Bilbao aus dem Kreis der EM-Gastgeberstädte verabschieden. Also wird in Sevilla gespielt, das als eine der schönsten Städte Spaniens gilt.

St. Petersburg: Wer an die Newa reist, kann die Weißen Nächte erleben, in denen es nicht dunkel wird. Die 1703 von Zar Peter I. gegründete Stadt ist die nördlichste Millionenmetropole der Welt. Das weitläufige historische Zentrum ist Unesco-Welterbe. Bei der WM 2018 fanden hier sieben Begegnungen statt. Jetzt sind gleich sechs EM-Vorrundenspiele geplant. St. Petersburg übernahm kurzfristig die Partien von Dublin.

Glasgow: Schottland freut sich nicht nur über die lange vermisste Qualifikation seiner Mannschaft, sondern ist auch stolz auf seine Rolle als Ausrichter. Glasgow ist die größte Stadt in Schottland und die drittgrößte in Großbritannien. Gespielt wird im Hampden Park, der Anfang des 20. Jahrhunderts das größte Stadion der Welt war. 1937 waren bei einem Spiel zwischen Schottland und England 149.415 Zuschauer dabei.

Bukarest: Die rumänische Hauptstadt hat 1,8 Millionen Einwohner, wird wegen der Einflüsse der französischen Architektur auch "Paris des Ostens" genannt. Angesichts sinkender Coronazahlen traten Lockerungen in Kraft. Die nächtlichen Ausgangssperren wurden aufgehoben. Bars, Clubs und Diskotheken sind aber weiterhin geschlossen.

Budapest: Als einziges Veranstalterland hat Ungarn ein volles Haus zugesagt. Ministerpräsident Viktor Orban will es so. Zu den Matches dürfen nur Fans, die entweder geimpft oder nachweislich genesen sind. Ausländische Besucher brauchen einen PCR-Test für die Einreise und einen für den Matchbesuch. Deutsche Impfzertifikate werden nicht anerkannt. Das Ticket muss vor der Fahrt nach Ungarn erworben sein, touristische Reisen ins Land an der Donau sind sonst nicht möglich.

Kopenhagen: Die 600.000-Einwohner-Stadt ist bei Touristen sehr beliebt. Die Lage am Meer, ein beispielhaftes Fahrradwegenetz und die vielen kleinen bunten Häuser am Hafen machen sie attraktiv. Mit dem Vergnügungspark Tivoli und dem Königsschloss Amalienborg liegen zwei der Hauptsehenswürdigkeiten mitten in der Stadt.

Amsterdam: Die 870.000 Einwohner zählende Stadt ist bekannt für ihre Grachten. Der historischen Kern lockt normalerweise jährlich Millionen Touristen nach Amsterdam, die die lockere und internationale Atmosphäre genießen. Im Sommer 2021 muss auch der holländische Frohsinn mit einer abgespeckten Variante auskommen.

Baku: Mehr als 3000 Kilometer östlich von Deutschland ist die 2,2 Millionen Einwohner zählende Hauptstadt Aserbaidschans der exotischste Gastgeber des Turniers. Das 2015 eröffnete Nationalstadion ist Heimstätte der Nationalmannschaft der Kaukasusrepublik, die sich allerdings nicht für das Turnier qualifiziert hat. Das historische Zentrum hat seit 2000 den Status eines Unesco-Welterbes. (dpa)

 

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