Dauerregen: Motorrad-Grand-Prix in Silverstone abgesagt

Englisches Wetter hat in Silverstone für die Absage des Motorrad-Grand-Prix gesorgt. Dies wurde gut viereinhalb Stunden nach der Verschiebung des für 12.30 Uhr MESZ vorgesehenen Starts des MotoGP-Laufs wegen der gefährlichen Streckenverhältnisse durch anhaltende Regenfälle beschlossen. Die WM-Rennen der drei Klassen werden ersatzlos gestrichen.

Hintergrund für die Entscheidung beim Großen Preis von Großbritannien waren die chaotischen Zustände am Vortag. Bei Starkregen floss das Wasser an manchen Stellen der neu asphaltierten Strecke nicht ab, Aquaplaning brachte zahlreiche Fahrer zu Fall. Bei einer Sturzserie wurde Tito Rabat von einer Maschine getroffen, der spanische MotoGP-Pilot erlitt im rechten Bein einen Oberschenkel-, Schien- und Wadenbeinbruch.

Das Risiko weiterer folgenschwerer Stürze war den Verantwortlichen zu groß. Zur Absage gab es aufgrund der Witterung keine Alternative. Am Samstag war die Reihenfolge der drei Rennen bereits geändert worden, die MotoGP sollte um 12.30 statt um 14.00 Uhr MESZ fahren, da für den Nachmittag eine Wetterverschlechterung vorausgesagt war. Letztlich half auch das nichts.

Damit finden in dieser Saison nur 18 statt 19 WM-Läufe statt. Großbritannien war die zwölfte Station, weiter geht es am 9. September in Misano/San Marino.

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