DEL startet mit Olympia-Rückenwind in die 25. Saison

Die sensationelle Silbermedaille bei den Olympischen Spielen zahlt sich auch für die Deutsche Eishockey Liga (DEL) aus. "Alle reden immer noch davon, es erleichtert die Gespräche", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke beim Media Day in Mannheim drei Tage vor dem Start in die 25. Saison: "Olympia-Silber öffnet die Türen."

Der Erfolg von Pyeongchang half bei der Sponsorenakquise der Liga ebenso wie den Klubs. "Es ist schwer, in Zahlen zu messen. Aber wir haben neue Partner, neue Sponsoren", erklärte Tripcke. Die DEL gewann unter anderem zwei neue Ligasponsoren, eine Fitnesskette (clever fit) und einen Kamerahersteller (Nikon).

Das gewachsene Interesse an der Sportart wirkte sich bereits in den Play-offs mit gestiegenen Zuschauerzahlen, aber auch danach auf dem Eis aus. "Wir haben zehn bis 15 Prozent Zulauf bei den Kindern", berichtete Tripcke: "Aber wir sind mit 18.000 Aktiven immer noch relativ exotisch."

Der DEL-Geschäftsführer hofft deshalb auf einen weiteren Effekt. "Es hilft dem DEB und den Vereinen gegenüber den Städten, das Hallensterben zu stoppen", betonte er: "Denn wir haben zwar Zulauf, aber nicht den Platz auf dem Eis." Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) startete jüngst eine Initiative, Bau und Sanierung von Eishallen zu forcieren.

Die Jubiläumssaison beginnt am Freitag (19.30 Uhr/Sport1 und Telekom Sport) mit der Neuauflage des Finales zwischen Vizemeister Eisbären Berlin und Titelverteidiger Red Bull München. Höhepunkt ist das Winter Game am 12. Januar im Fußballstadion des 1. FC Köln zwischen den Haien und der Düsseldorfer EG.

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