Deutsche Langlauf-Staffeln ohne Podestplatz

Beitostölen (dpa) - Die deutschen Skilangläufer haben zum Abschluss des Weltcups in Beitostölen den sechsten Platz in der Staffel belegt, Auch die deutsche Frauen-Staffel hat einen Podestplatz in ausgedünnter Besetzung deutlich verpasst.

In der Besetzung Thomas Wick, Jonas Dobler, Lucas Bögl und Thomas Bing schaffte es das DSV-Quartett über 4 x 7,5 Kilometer in einen Zielsprint um Rang vier, musste sich dort aber der Schweiz und Frankreich geschlagen geben. Norwegen setzte sich im Schlusssprint um den Sieg gegen Russland durch, auch die zweite Staffel des Gastgebers Norwegen landete als Dritter auf dem Podest. «Die Männer-Staffel ist gut gelaufen, aber auch da haben wir noch Potenzial nach oben», sagte der deutsche Teamchef Peter Schlickenrieder.

Rund drei Wochen vor Beginn der Tour de Ski war das Abschlussrennen in Norwegen noch am ehesten Mutmacher für die kommenden Höhepunkte. Das Frauen-Quartett hatte zuvor Rang acht belegt, die Einzelergebnisse in der freien Technik am Samstag waren durchwachsen ausgefallen.

«Bei manchen Dingen sind wir dem Zeitplan etwas voraus. So einen Ausreißer nach oben wie vergangene Woche hätte ich mir eher für nächstes Jahr mal erhofft. Summa summarum sind wir auf dem Weg», sagte Schlickenrieder mit Blick auf den überraschenden Coup von Janosch Brugger in Lillehammer. In der kommenden Woche starten die Langläufer in Davos in der Schweiz. Es ist der letzte Weltcup vor Weihnachten.

In der Aufstellung Antonia Fräbel, Katharina Hennig, Julia Belger und Victoria Carl belegte das Frauen-Quartett über 4 x 5 Kilometer im norwegischen Beitostölen den achten Platz. Zu den ersten drei Rängen fehlten dem deutschen Team etwa eineinhalb Minuten. Der Sieg ging an die Staffel Norwegens, die angeführt von der starken Therese Johaug alle Rivalen distanzierte. Die zweite Staffel Russlands und Finnland komplettierten das Podest auf den Plätzen zwei und drei.

Beim deutschen Team überzeugte vor allem Hennig, die auf Staffelposition zwei lange mit der Schwedin Charlotte Kalla mithalten konnte. Teamchef Peter Schlickenrieder hatte nach Beitostölen nur jeweils vier Frauen und vier Männer mitgenommen, um dem Rest des Teams eine bessere Vorbereitung auf den Weltcup in Davos in der Schweiz zu ermöglichen.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...