Deutsches Speer-Trio zieht ins EM-Finale ein

Olympiasieger Thomas Röhler (Jena), Weltmeister Johannes Vetter (Offenburg) und der deutsche Meister Andreas Hofmann (Mannheim) haben bei der Heim-EM in Berlin ihre Pflichtaufgabe gemeistert und das Speerwurf-Finale am Donnerstag (20.22 Uhr) erreicht. Vetter qualifizierte sich mit seinem ersten Wurf und der größten Weite von 87,39 m für die Medaillenentscheidung, Röhler landete mit 85,47 auf Rang zwei - brauchte dafür aber drei Versuche. Hofmann kam im ersten Wurf auf 82,36 m und überbot damit ebenfalls die geforderte Weite von 82,00 m.

"Es war ein schöner Versuch, ein entspannter Versuch. Das stimmt mich sehr zufrieden", sagte Vetter: "Uns Deutsche gilt es morgen zu schlagen." Und Röhler ergänzte in der ARD: "Ich bin sehr viel gerutscht. Aber Ende gut, alles gut. Ich bin zufrieden mit der Qualifikation."

Die Deutschen belegen in der Jahres-Weltbestenliste die Plätze eins bis drei. Das letzte EM-Gold für einen deutschen Speerwerfer gab es 1986 in Stuttgart durch Klaus Tafelmeier.

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