Deutschland Cup: DEB-Team verspielt letzte Chance auf Turniersieg

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat auch ihr zweites Spiel beim Deutschland Cup verloren und die letzte Chance auf den Turniersieg verspielt. Zwei Tage nach dem 3:4 nach Verlängerung gegen Russland verlor das Team des scheidenden Bundestrainers Marco Sturm 3:4 (1:2, 0:1, 2:0, 0:1) nach Penaltyschießen gegen die Schweiz. Die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) hat ihr Heimturnier bislang siebenmal gewonnen, zuletzt 2015 nach Sturms Amtsantritt.

"Wir haben jetzt noch ein Spiel für Marco, das wollen wir unbedingt gewinnen", sagte Verteidiger Sinan Akdag bei Sport1: "Wir hoffen alle, dass wir ihm ein Abschiedsgeschenk machen können."

Der Nürnberger Leonhard Pföderl (2.), der Iserlohner Lean Bergmann (52.) und der Berliner Marcel Noebels (60.) erzielten vor 6113 Zuschauern die Tore für die deutsche Mannschaft. Yannick Herren (3.) und Noah Rod (10. und 29.) trafen für den Vizeweltmeister, der mit fünf Punkten die Tabellenführung beim Vierländerturnier in Krefeld übernahm. Den entscheidenden Penalty verwandelte Lino Martschini.

Zum Abschluss trifft die DEB-Auswahl am Sonntag (14.30 Uhr/Telekom Sport) auf die Slowakei. Es ist das letzte Spiel unter der Leitung des Erfolgstrainers Sturm, der das Team im Februar sensationell zu Olympia-Silber geführt hatte. Der 40-Jährige wechselt als Co-Trainer der Los Angeles Kings in die nordamerikanische Profiliga NHL.

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