Dongfeng schenkt China ersten Sieg beim Volvo Ocean Race

Das Segelteam Dongfeng hat China nach einem engen Finale den ersten Sieg in der Geschichte des Volvo Ocean Race beschert. Bei der 13. Auflage der Hochseeregatta gewann die Crew um den französischen Skipper Charles Caudrelier (44) die letzte Etappe von Göteborg nach Den Haag und feierte am Sonntag im Zielhafen vor Zehntausenden Zuschauern den Gesamtsieg.

"Ich kann es nicht glauben. Selbst in den letzten zehn Minuten dachte ich, es passiert noch irgendwas. Wir haben in den vergangenen neun Monaten so präzise gearbeitet, aber nie eine Etappe gewonnen. Das war schon hart", sagte Caudrelier überglücklich: "Ich weiß nicht, ob ich der beste Skipper bin, aber ich habe das beste Team."

Nach gut 45.000 Seemeilen setzte sich Dongfeng mit 73 Punkten vor Mapfre (Spanien/70) und dem Team Brunel (Niederlande/69) durch, es war die knappste Entscheidung in der 45-jährigen Geschichte des Rennens.

Das Volvo Ocean Race war am 22. Oktober im spanischen Alicante gestartet worden, sieben Yachten traten gegeneinander an und passierten die Stationen Lissabon, Kapstadt, Melbourne, Hongkong, Guangzhou, Auckland, Itajai, Newport, Cardiff und Göteborg, ehe es nach Den Haag ging.

Überschattet wurde die Regatta vom Tod des britischen Seglers John Fisher (47). Das Mitglied des Teams Sun Hung Kai/Scallywag (Hongkong) war am 26. März auf der siebten Etappe von Auckland (Neuseeland) nach Itajai (Brasilien) - der Königsetappe des Rennens - über Bord gegangen und konnte trotz intensiver Suche nicht geborgen werden.

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