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E-Mail mit Sabotagevorwürfen gegen Mercedes keine Straftat

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Eine anonyme E-Mail mit Sabotagevorwürfen gegen Teamchef Toto Wolff sorgte beim F1-Team von Mercedes für Ärger. Die Behörden können keine Straftat feststellen, geben aber eine Empfehlung ab.

London.

Die britische Polizei sieht in der E-Mail mit Sabotagevorwürfen gegen das Formel-1-Team von Mercedes und Teamchef Toto Wolff keinen Straftatbestand. Das teilten die Behörden mit.

Vor zwei Wochen war eine anonyme E-Mail an Formel-1-Funktionäre und akkreditierte Journalisten verschickt worden, in der behauptet wurde, Lewis Hamilton werde zugunsten von Teamkollege George Russell intern benachteiligt. Wolff hatte die Vorwürfe erbost zurückgewiesen und die Polizei eingeschaltet.

"Es wurden keine Straftaten festgestellt", sagte eine Sprecherin der Polizei von Northamptonshire der Nachrichtenagentur PA jetzt. "Es wurden allerdings Empfehlungen bezüglich weiterer E-Mails, die das Team möglicherweise erhält, gegeben." Berichten zufolge rieten die Behörden Mercedes, weitere E-Mails dieser Art sofort zu melden. Wer das Schreiben verfasst hat, ist bisher nicht bekannt.

Wolff sieht Verschwörungstheorien

In der E-Mail war Wolff beschuldigt worden, "rachsüchtig" zu sein. Der Teamchef würde angeblich alles Mögliche zu tun, um sich an Lewis Hamilton zu rächen, weil der sich entschieden hatte, im kommenden Jahr Mercedes zu verlassen und zum Konkurrenten Ferrari zu wechseln. Auch Hamiltons Auto sei sabotiert worden. Wolff sprach von "verrückten Verschwörungstheorien". Unterstützung erhielt er von Ferrari-Teamchef Frédéric Vasseur, der die Vorwürfe als "komplett irrational" bezeichnete.

Lewis Hamilton hatte sich nach einer Frust-Qualifikation Ende Mai in Monaco enttäuscht geäußert. "Ich erwarte nicht, dass ich dieses Jahr im Qualifying vor George sein werde", sagte er damals. Danach kamen besonders Gerüchte auf, dass Mercedes Russell bevorzuge, weil dieser noch länger für das Team fahren wird. (dpa)

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