EAA-Präsident Hansen zum Fall Lyssenko: "zeigt, dass sie einen langen Weg gehen müssen"

Svein Arne Hansen ist seit April 2015 Präsident des EAA

Für Svein Arne Hansen, Präsident des europäischen Leichtathletik-Verbandes EAA, steht der Fall des bei der EM in Berlin nicht startberechtigten Hallen-Weltmeisters Danil Lyssenko für die generellen Probleme in der russischen Leichtathletik. "Es zeigt, dass sie einen langen Weg gehen müssen, bevor wir sie unter ihrer eigenen Flagge starten lassen", sagte Hansen am Sonntag in Berlin.

Der Weltverband IAAF hatte dem Hochspringer am Freitag die Startberechtigung als "neutraler Athlet" entzogen. Der 21-Jährige hatte es mehrmals versäumt, seinen Aufenthaltsort bekannt zu geben. Dopingkontrollen waren deshalb nicht möglich.

Nach dem Bekanntwerden des Staatsdopingskandals hatte die IAAF den russischen Verband RUSAF 2015 suspendiert. Erst vor wenigen Tagen hatte der Weltverband den Ausschluss erneut bestätigt. "Wir haben vor Olympia eine sehr gute Entscheidung getroffen, dass Russland nicht als Verband teilnehmen darf. Sie müssen nun arbeiten, müssen Kriterien erfüllen", sagte Hansen.

0Kommentare Kommentar schreiben