Ehemaliger Zweitliga-Basketballer nach Unfall gelähmt

Dresden (dpa) - Nach einem schweren Verkehrsunfall bleibt der ehemalige Zweitliga-Basketballer Noah Berge voraussichtlich vom Hals abwärts gelähmt. Das teilte sein ehemaliger Verein Dresden Titans auf der Club-Homepage und in sozialen Netzwerken mit. Der 20-Jährige sei in Jena verunglückt. «Er hat mit sehr viel Glück überlebt, wird aber noch einen langen Weg vor sich haben um ins Leben zurück zu kommen», schrieb der Drittligist aus Dresden.

Die Ärzte würden aber von der Lähmung ausgehen, hieß es weiter. «Wir sind in dieser schweren Stunde in Gedanken bei Noah, seiner Familie, den Angehörigen und hoffen, dass er diesen Weg so gut es geht meistern wird», erklärte der Verein.

Berge spielte vorige Saison für die Titans. Nach den Kinder- und frühen Jugendjahren bei den Uni-Riesen Leipzig war Berge 2013 nach Chemnitz gewechselt und stand dort im Zweitliga-Kader der Niners. Im August 2017 wechselte er nach Dresden. Wie der Verein «nach Absprache mit der Familie und den Nahestehenden» weiter informierte, wurde ein Spendenaufruf «zur Unterstützung für Noah und seine alleinerziehende Mutti» initiiert. Bis Mittwochmittag waren fast 40 000 Euro gespendet worden.

Eine Freundin der Familie, die die Spendenaktion gestartet hat, schrieb auf der entsprechenden Internetseite: «Noahs Leben hat sich mit gerade mal 20 Jahren für immer und unwiderruflich komplett verändert. Eine für uns alle noch immer nicht zu fassende Vorstellung, war er bis gerade noch ein extrem aktiver und lebensfroher junger Mann, der gerade sein Sportstudium in Jena beginnen wollte!»

Wie die «Thüringer Allgemeine Zeitung» am Mittwoch berichtete, wurde Berge am 4. Oktober in der Nähe einer Haltestelle am Ernst-Abbe-Sportfeld von einer Straßenbahn erfasst.

Mit großer Bestürzung reagierten auch die Niners Chemnitz auf die Nachricht. «Deshalb unterstützen wir aus ganzem Herzen die eigens für Noah ins Leben gerufene Spendenaktion und möchten jedem NINERS-Freund unseren tiefen Dank aussprechen, der es uns gleichtut. Helft Noah!»

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