Eishockey: Gläubiger stimmen Neustart des SC Riessersee in der Oberliga zu

Der zehnmalige deutsche Eishockey-Meister SC Riessersee unternimmt einen Neustart in der Oberliga Süd. Die Gläubiger des finanziell schwer angeschlagenen Traditionsklubs, der keine Lizenz mehr für die 2. Liga (DEL2) erhalten hatte, stimmten am Mittwoch dem Insolvenzplan vor dem Weilheimer Amtsgericht einstimmig zu. Durch dieses Ergebnis erlischt zudem die 14-tägige Frist für Einwände.

"Wir sind überglücklich, dass sich heute die harte Arbeit der letzten Wochen und Monate offensichtlich ausgezahlt hat", sagte SCR-Geschäftsführer Stefan Endraß: "In diesem Zusammenhang möchte ich mich bei allen Gläubigern bedanken, die den Neustart des SCR mittragen und dadurch möglich gemacht haben. Nun hoffen wir, dass auch unsere Anhänger, Fans und Sponsoren den neuen Weg mit begleiten und den SC Riessersee wie in der Vergangenheit auch unterstützen werden."

DEL-2-Vizemeister Riessersee hatte sich Mitte Mai freiwillig aus der zweithöchsten Spielklasse zurückgezogen, später aber doch seine Unterlagen eingereicht - letztlich erfolglos. Riessersee, 1927 zum ersten Mal und 1981 zum bislang letzten Mal deutscher Meister, trifft in der kommenden Saison in der dritthöchsten deutschen Spielklasse auf weitere gefallene Traditionsvereine wie die Starbulls Rosenheim und den EV Landshut.

Die abgelaufene Finalserie der DEL2 hatte der Heimatverein von Franz Reindl, Präsident der Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), gegen die Bietigheim Steelers mit 1:4 verloren.

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