Eispiraten Crimmitschau gewinnen Derby gegen Lausitzer Füchse

Crimmitschau.

Drei ganz wichtige Punkte haben die Eispiraten Crimmitschau im Kampf um die Pre-Play-off-Plätze in der DEL 2 eingefahren. Die Mannschaft aus der Stadt an der Pleiße feierte am Dienstagabend im Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse einen 6:3 (1:1, 4:2, 1:0)-Sieg. Damit konnte Crimmitschau im fünften Spiel in Folge nach der Länderspielpause punkten und sich auf den elften Platz verbessern. Die 2026 Zuschauer sahen im Kunsteisstadion im Sahnpark ein spannendes Derby, in dem beide Teams in den ersten zwei Dritteln mit wackligen Abwehrreihen agierten.

Die Gäste aus Weißwasser gingen in der 15. Minute in Führung. Mike Hammond traf nach einem Fehlpass von Hagen Kaisler. 37 Sekunden vor der ersten Pause erzielte Crimmitschau den Ausgleich. Torschütze war Christoph Körner, der nach Vorarbeit von Carl Hudson die Scheibe über die Linie drücken konnte. Im zweiten Abschnitt legten erneut die Lausitzer Füchse vor. Jordan George kam freistehend und ungehindert zum Abschluss (21.). Die Antwort der Eispiraten ließ erneut nicht lange auf sich warten: Adrian Grygiel verwandelte nach Vorarbeit von Austin Fyten, der unter Bedrängnis die Scheibe behaupten konnte (23.). In der 28. Minute durften die Eispiraten-Fans im Kunsteisstadion im Sahnpark einen Doppelschlag bejubeln. Carl Hudson erzielte mit einem abgefälschten Schuss von der blauen Linie das 3:2. Alex Wideman jagte die Scheibe wenig später zum 4:2 unter die Latte. Zwischen den beiden Toren lagen nur 55 Sekunden. Danach ging es Schlag auf Schlag weiter. Jakub Kania erzielte aus spitzem Winkel den Anschluss (30.). Dabei machte Eispiraten-Torhüter Mark Arnsperger keine gute Figur. Das blieb allerdings der einzige Fehler des 19-jährigen Schlussmannes, der zum zweiten Mal in dieser Saison zwischen den Pfosten stand. Auf der Gegenseite stellte Ty Wishart den alten Abstand wieder her. Der Kanadier traf mit einem Knaller von der blauen Linie zum 5:3 (33.). In der Folgezeit machte Crimmitschau weiter Druck. Ole Olleff (37.) und Adrian Grygiel (38.) vergaben hochkarätige Chancen aus guten Positionen.

Die Eispiraten bestimmten im letzten Drittel weiter das Geschehen. Sie verpassten allerdings eine vorzeitige Entscheidung. Die Gäste aus Weißwasser nahmen ihren Schlussmann Maximilian Franzreb bereits 128 Sekunden vor der Schlusssirene zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Patrick Pohl traf mit einem Schuss aus dem eigenen Drittel zum Endstand in den verwaisten Füchse-Kasten (59.). Crimmitschau musste erneut auf André Schietzold (Leistenprobleme) verzichten. Lukas Vantuch blieb als überzähliger Ausländer auf der Tribüne. Zum Sachsenderby fand ein Aktionstag der "Freien Presse" und die Vorstellung des neuen Eishockey-Buchs "Pucks, Penalty, Powerplay: 100 Jahre Eishockey in Crimmitschau" statt. (hof)

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