Erfreulicher EM-Start für deutsche Schwimmer

Das deutsche Schwimm-Team hat einen erfreulichen Start in die Europameisterschaften im schottischen Glasgow hingelegt. In den Vorläufen am Freitag gab es für die Mannschaft des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) gleich fünf Final- und drei Halbfinaleinzüge sowie zwei persönliche Bestzeiten. "Das war ein toller Auftakt", sagte Bundestrainer Henning Lambertz.

Ihre Medaillenambitionen unterstrich Sarah Köhler als Vierte über 800 m Freistil (8:31,96). "Ich habe schon auch auf die anderen geschaut, um Körner zu sparen", sagte die 24-Jährige mit Blick auf den Endlauf am Samstagabend.

Die DSV-Staffeln über 4x100-m-Freistil erreichten auf Platz sechs (Frauen) und sieben (Männer) das Finale am Freitagabend, genauso wie die Freistilschwimmer Poul Zellmann (Essen/3:47,14) und Henning Mühlleitner (Neckarsulm/3:47,29) als Zweiter und Dritter über 400 m. "Im Finale können alle nochmal schneller schwimmen, aber das können wir hoffentlich auch", sagte Zellmann, der seine eigene Bestzeit unterbot.

Ebenfalls in persönlicher Bestzeit schwamm Christian Diener auf seiner Nebenstrecke 50 m Rücken (24,89) als Fünfter ins Halbfinale. "Besser kann man bei einer EM nicht starten", sagte der Potsdamer. Auch Aliena Schmidtke (100 m Schmetterling/58,89) und Fabian Schwingenschlögl (100 m Brust/1:00,49) meisterten erfolgreich die Vorlauf-Hürde.

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