Europas Golfer holen den Ryder Cup zurück auf den Alten Kontinent

Europas Golfprofis haben den klar favorisierten Titelverteidiger USA düpiert und den Ryder Cup nach zweijähriger Abstinenz zurück auf den Alten Kontinent geholt. Das Zwölferteam von Kapitän Thomas Björn setzte sich bei der 42. Austragung im Club Le National vor den Toren von Paris gegen die Amerikaner deutlich mit 17,5:10,5 durch.

Den entscheidenden der 14,5 für den Triumph benötigten Punkte holte ausgerechnet British-Open-Champion Francesco Molinari mit seinem Sieg im Einzel am Sonntag gegen Phil Mickelson. Der Italiener holte damit als erster Europäer überhaupt alle fünf möglichen Punkte bei einer Austragung. Die Maximalausbeute war zuvor nur dem Amerikaner Larry Nelson 1979 geglückt.

Zudem schwang sich der Spanier Sergio Garcia durch seinen Sieg gegen seinen Trauzeugen Rickie Fowler mit 25,5 Punkten zum erfolgreichsten Ryder-Cup-Spieler überhaupt auf. Garcia löste den Engländer Nick Faldo (25) ab.

Die USA, die 2016 in Chaska/Minnesota ebenfalls mit einem 17:11 die Siegesserie der Europäer beendet hatten, warten damit weiter auf den ersten Sieg jenseits des Atlantiks seit 1993. Letztmals gewannen die US-Profis im englischen Sutton Coldfield mit 15:13.

Der 43. Ryder Cup findet 2020 auf dem Whistling Straits Golf Course in Kohler im US-Bundesstaat Wisconsin statt.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...