Ferrari-Teamchef über Mick Schumacher: "Wie könnten wir zu diesem Namen Nein sagen"

Die Ferrari-Bosse können sich eine Zukunft von Mick Schumacher beim Traditionsrennstall bestens vorstellen - werben aber zugleich um Zurückhaltung mit Blick auf die Karriere des 19-Jährigen. "Wie könnte Maranello zu diesem Namen Nein sagen", sagte Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene am Freitag in Singapur über ein mögliches künftiges Interesse am Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher.

"Unsere Tür ist immer offen. Die Geschichte, die Ferrari mit diesem Namen verknüpft, ist eine besondere", sagte der 61-Jährige und schloss mit einem Appell: "Lasst den jungen Spaß haben. Wir müssen ihm Zeit geben, um zu wachsen. Er hat ohnehin genug Druck. Mick hat sich zuletzt sehr gut entwickelt."

Der 19-jährige Schumacher fährt momentan seine zweite Saison in der Formel-3-Europameisterschaft und hat nach hervorragenden Leistungen in den vergangenen Wochen sehr gute Titelchancen. Am Nürburgring gewann Schumacher zuletzt alle drei Rennen des Wochenendes, nur noch drei Punkte trennen ihn vom durch Red Bull geförderten Spitzenreiter Dan Ticktum aus Großbritannien.

Damit scheint Schumacher eine Hürde auf dem angepeilten Weg in die Formel 1 schon aus dem Weg zu räumen. Mit einem Ergebnis unter den Top zwei im Endklassement dieser Saison hätte er schon in diesem Jahr genügend Punkte für die Superlizenz gesammelt, die für den Sprung in die Königsklasse Voraussetzung ist.

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