Formel-1-Fahrermarkt: Gasly zu Red Bull - Räikkönen Favorit bei Ferrari

Nach dem Wechsel des Franzosen Pierre Gasly zu Red Bull sind die Cockpits in den Topteams der Formel 1 für 2019 vergeben. Fast - denn Ferrari hat den Verbleib von Kimi Räikkönen noch immer nicht bestätigt.

MERCEDES: Lewis Hamilton bleibt mindestens bis 2020, der Vertrag des Weltmeisters wurde erst Ende Juli in Hockenheim verlängert. Der Finne Valtteri Bottas sitzt mindestens noch 2019 im Silberpfeil, zudem besitzt Mercedes eine Option auf eine weitere Saison.

FERRARI: Sebastian Vettel bleibt bis 2020, Kumpel Kimi Räikkönen ist noch ohne Vereinbarung für das nächste Jahr. In den Startlöchern steht der junge Monegasse Charles Leclerc, er gilt als eines der größten Talente in der Formel 1. Fraglich ist aber, ob Ferrari dem 20-Jährigen, der aktuell bei Sauber lernt, schon im nächsten Jahr das Vertrauen schenkt.

RED BULL: Max Verstappen hat bis 2020 unterschrieben. Vom Schwesterteam Toro Rosso kommt Pierre Gasly, der Franzose übernimmt das Cockpit von Daniel Ricciardo.

RENAULT: Nico Hülkenberg bleibt, seine Aufgabe wird mit dem neuen Teamkollegen Daniel Ricciardo, immerhin siebenmaliger Grand-Prix-Sieger, nicht einfacher werden.

MCLAREN: Der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso verlässt die Formel 1, seinen Platz übernimmt sein spanischer Landsmann Carlos Sainz jr. (bislang Renault). Hinter dem Verbleib von Stoffel Vandoorne stehen einige Fragezeichen. Der britische Youngster Lando Norris, bereits Ersatzfahrer des früheren Weltmeisterteams, ist eine heiße Option. Am Freitag in Spa bestreitet er erstmals ein Training für McLaren.

HAAS: Beide Fahrer haben noch keine feste Zusage, Romain Grosjean und Kevin Magnussen haben die Erwartungen nicht ganz erfüllt.

FORCE INDIA: Das finanzielle Aus ist abgewendet, doch ob Sergio Perez und Esteban Ocon ihre Cockpits behalten, ist offen. Lance Stroll dürfte erste Wahl sein. Perez wird mit Haas in Verbindung gebracht, Mercedes-Junior Ocon mit McLaren.

WILLIAMS: Noch steht Lance Stroll bei Williams unter Vertrag, doch da sein Vater Mitglied des Konsortiums ist, das Force India gerettet hat, dürfte Stroll junior 2019 im Force India sitzen. Was aus dem Russen Sergej Sirotkin wird, ist ungewiss, allerdings bringt er einiges Geld mit. Als mögliche Nachfolger für Stroll gelten der bisherige Ersatzfahrer Robert Kubica und Mercedes-Junior George Russell.

TORO ROSSO: Nach dem Wechsel von Pierre Gasly zu Red Bull sind vermutlich beide Cockpits neu zu besetzen. Kaum vorstellbar, dass Brendon Hartley eine Zukunft im Team hat, eines der beiden Cockpits könnte Formel-3-Talent Dan Ticktum übernehmen.

SAUBER: Marcus Ericsson hofft dank seiner schwedischen Sponsoren auf ein weiteres Jahr. Charles Leclerc wird als möglicher Ferrari-Aufsteiger hoch gehandelt.

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