Freiwasser-EM: Wunram verpasst Medaille über zehn Kilometer

Einen Tag nach Silber für Leonie Beck haben die deutschen Freiwasserschwimmerinnen bei den European Championships in Glasgow über die olympischen zehn Kilometer eine weitere Medaille verpasst. Die WM-Siebte Finnia Wunram musste sich im kalten Loch Lomond nach 1:56:26,5 Stunden mit dem fünften Rang zufrieden geben. Die 22-Jährige aus Magdeburg, 2015 WM-Dritte über fünf Kilometer, hielt bis in die letzte Runde in der Spitzengruppe mit, am Ende fehlte ihr zu Bronze aber fast eine Minute.

Die Würzburgerin Beck, die am Mittwoch auf der halben Distanz auf den zweiten Platz geschwommen war, kam bei einer Wassertemperatur von 16,7 Grad als Neunte ins Ziel. Die dritte deutsche Starterin Jeanette Spiwoks landete auf Rang 21. Gold sicherte sich erneut die niederländische Olympiasiegerin Sharon van Rouwendaal (1:54:45,7 Stunden) vor der Italienerin Giulia Gabrielleschi und ihrer Landsfrau Esmee Vermeulen.

"Ganz zufrieden bin ich nicht. Mein Ziel war es, eine Medaille zu holen", sagte Wunram: "Das Rennen war von Anfang an ziemlich schnell. Es lief nicht ganz so wie geplant." Zu Beginn der letzten der vier Runden verlor sie den Anschluss. "Meine Position war nicht ganz optimal. Wenn ich da Zweite oder Dritte gewesen wäre, hätte ich es vielleicht geschafft, weiter vorne mitzuschwimmen", erklärte sie.

Beck steckte das Silberrennen zum Auftakt noch in den Knochen. "Ich habe gestern ein paar Körner liegen gelassen", sagte die 21-Jährige: "Es ist blöd gelaufen. Wenn du einmal den Anschluss verloren hast, ist es vorbei."

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