FSV feiert dritten Sieg in Folge

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Das Kapitel Abstiegskampf kann Drittligist FSV Zwickau demnächst abhaken. Nach dem 2:1-Sieg gegen Wehen Wiesbaden ist das Team von Joe Enochs auf bestem Weg zum erneuten Klassenerhalt.

Die Buchführung beim FSV Zwickau stimmt derzeit. Zunächst gab es vor dem Heimspiel gegen den nach wie vor aufstiegsambitionierten SV Wehen Wiesbaden zwei Startelf-Premieren sowie ein Jubiläum zu vermelden. Matti Kamenz stand für den verletzten Johannes Brinkies erstmals in dieser Saison zwischen den Pfosten, Bastian Strietzel ersetzte in der Innenverteidigung Steffen Nkansah, der aktuell von einem Nasenbeinbruch und einer Erkältung geplagt wird. Sturminstitution Ronny König absolvierte gegen die Hessen sein 200. Punktspiel in der 3. Liga.

Doch diese Kennzahlen waren am Ende nur Makulatur, denn im Fußball zählen ausschließlich die Resultate. Und das Ergebnis vervollständigte die aktuell erfolgreiche Zwischenbilanz der Mannschaft von Cheftrainer Joe Enochs in hervorragender Weise. Die Westsachsen gewannen 2:1 (0:1), sind damit seit vier Spielen ohne Niederlage und haben sich mit nunmehr 39 Punkten im Mittelfeld der Tabelle häuslich eingerichtet. Zudem absolvierte der FSV bisher wegen der diversen Spielabsagen der vergangenen Wochen zwei Partien weniger als die unmittelbare Konkurrenz. "Wir haben immer an uns geglaubt und am Ende mit etwas Glück, aber auch mit sehr viel Können gewonnen. Man sieht, dass sich meine Mannschaft immer weiter entwickelt", sagte der Zwickauer Coach nach der Partie.

Seine Truppe begann sehr ambitioniert. So hatten König sowie Nils Miatke erste Chancen, konnten das Spielgerät aber nicht über die Linie drücken. Auch anschließend brannte es im Strafraum der Gäste, allein ein Ertrag konnte nicht verbucht werden. Dann nahm der SV Wehen Wiesbaden mehr Fahrt auf. Folgerichtig musste Kamenz einen ersten Arbeitsnachweis erbringen, indem er gegen Gustaf Nielsson aus Nahdistanz klärte. Nach 25 Minuten zog der Zwickauer Mike Könnecke aus 15 Metern ab, brachte mit seiner Aktion den gegnerischen Torwart Tim Boss jedoch nicht in Verlegenheit. Insgesamt ließ die Intensität im Zwickauer Spiel nach einer halben Stunde kaum nach, im FSV-Getriebe blieb der Vorwärtsgang eingelegt. Als in der 34. Minute die Kugel im Wehener Kasten einschlug, wurde der Treffer wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. Kurz vor der Pause feuerte Miatke erneut sehenswert ab, doch Torwart Boss blieb in dieser Situation erneut der Boss.

Doch mit dem Pausenpfiff wurde die Zwickauer Hintermannschaft im Kollektiv eiskalt abgeduscht. Benedict Hollerbach beförderte den Ball zum 1:0 für den Zweitligaabsteiger in das FSV-Gehäuse. "Wir machen in der ersten Hälfte ein gutes Spiel, gehen aber durch den einzigen Fehler mit einem Rückstand in die Kabine", schüttelte Enochs den Kopf. Doch anschließend wärmten sich die Zwickauer Kicker in der Umkleide offenbar gut auf, denn nach Wiederanpfiff dauerte es nicht lange, bis der Ausgleich fiel. In der 53. Minute wuchtete Marco Schikora einen Eckball von Morris Schröter per Kopf ins Netz der Gäste.

Anschließend entwickelte sich der Punktekampf in Zwickau sicherlich nicht zu einem Gipfeltreffen fußballerischer Hochkultur, Chancen gab es weit weniger zu notieren als im ersten Durchgang. Umkämpft blieb die Begegnung allemal. Der Elf von Joe Enochs gelang es immerhin, den Gegner vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Dann zündeten die Gastgeber in der 86. Minute noch eine Rakete, indem Feuerwerker Schröter zum 2:1 vollendete. Für den 25-Jährigen war es der zehnte Saisontreffer, zudem bereitete er bisher sieben Tore vor. "Wir haben verdient gewonnen. Ich bin froh, dass ich derzeit Woche für Woche so effektiv sein kann", strahlte der Mittelfeldakteur. Obwohl am kommenden Wochenende offiziell Länderspielpause ist, geht es für den FSV dennoch um Punkte. Am Samstag tritt das Team zum Nachholer beim KFC Uerdingen an.

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