Eberl prangert fehlende Solidarität im Profifußball an

Sportdirektor Max Eberl vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach warnt vor fehlender Solidarität im deutschen Profifußball. "Der Fußball und Deutschland – das gehört zusammen. Im Positiven. Ich will jetzt nicht von 1954 erzählen und elf Freunden auf dem Platz. Aber wo haben wir im Fußball noch Solidarität?", fragte der Ex-Profi im Sport-Bild-Interview.

Er tue sich schwer damit. Eberl: "Nehmen wir mal die Montagsspiele. Wir Vereine haben einstimmig für diese Spiele gestimmt, weil wir es sportlich für richtig halten. Mannschaften, die international spielen, sollten etwas entlastet werden können." Allerdings hielten sich nicht alle Ligavertreter an das Votum.

Ihn störe, dass man aus manchen Vereinen trotzdem latent höre, dass sie gegen Montagsspiele seien. "Sich bei der ersten Kritik aus der Verantwortung zu stehlen, empfinde ich als unsolidarisch", konstatierte Eberl. Vielleicht kämen alle nach einiger Zeit zu der Erkenntnis, "dass die Idee nicht gut war. Ich erwarte aber, dass wir unsere Entscheidung, die wir ausgiebig diskutiert haben, zumindest für diese TV-Periode, für die wir es eingeführt haben, gemeinsam vertreten und der Sache eine Chance geben. Alle!"

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