FIFA-20-Turnier: Frankfurt und Hertha mit Torfestivals

Trotz der Corona-Pause glänzen die Stars der Bundesliga am Ball. Nicht am realen, sondern am virtuellen. Prominente Kicker waren bei der «Bundesliga Home Challenge» an der Playstation aktiv.

Berlin (dpa) – Eintracht Frankfurt und Hertha BSC haben am ersten Tag der «Bundesliga Home Challenge» eine überzeugende Leistung hingelegt. Insgesamt 14 Treffer erzielten die Teams in ihren Spielen der Fußballsimulation FIFA 20.

Bei der Eintracht trugen sowohl Bundesliga-Profi Nils Stendera als auch E-Sportler Andi «ANDY» Gube gleichermaßen zum 8:2-Erfolg gegen Dresden bei. In dem Turnierformat werden die Ergebnisse der Matches zwischen den Fußballern und den E-Sportlern zu einem Endergebnis addiert. Während Stendera mit 4:2 gegen Dynamos Mittelfeldspieler Baris Atik erfolgreich war, feierte Gube einen glatten 4:0-Erfolg über Dresdens Linksaußen Marco Terrazzino.

Ähnlich torfreudig zeigte sich Hertha BSC um Mittelfeldspieler Maximilian Mittelstädt und E-Sportler Elias «EliasN97» Nerlich. 6:3 hieß es am Ende gegen den SC Paderborn.

Viele Tore, aber keinen Sieger gab es beim 3:3 zwischen Borussia Dortmund und Mainz 05. Sowohl die Abwehrspieler Daniel Brosinksi von Mainz und Achraf Hakimi vom BVB (2:2) als auch die FIFA-YouTuber Julian Greis (Mainz) und Erné Embeli (BVB) trennten sich unentschieden (1:1).

«Ich muss zugeben, ich war etwas nervös», sagte Brosinski nach seinem Spiel im Livestream der Mainzer. «Er macht aus einer Chance sein zweites Tor. Schade.»

Jubeln konnten Schalke, Köln, Augsburg und Hoffenheim. Die Knappen setzten sich mit 4:1 gegen den FC St. Pauli durch, die mit Marvin Knoll und Luca Zander zwei Profi-Kicker antreten ließen. Während Augsburg das Team von Hannover mit 2:1 besiegte, setzten sich die Kölner mit 5:3 gegen den VfB Stuttgart durch. Hoffenheim besiegte zum Auftakt der Bundesliga Home Challenge Greuther Fürth mit 3:2.

Organisiert wird das Turnier der Deutschen Fußball Liga unter dem Motto «Stay Home … and play!». 26 Bundesliga-Teams sind mit je zwei Spielern dabei - einem Fußball-Profi und einer Person aus dem Clubumfeld. Live zu sehen gibt es die Spiele auf dem YouTube-Kanal der Virtual Bundesliga und in dem Streams von «ran», Sky und DAZN.


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